Sie gehören zwar beide dem linken Spektrum an, haben aber unterschiedliche Meinungen, was den Konflikt im Nahen Osten angeht: Die Rede ist von der proisraelischen Antifa und der propalästinensischen Migrantifa.
Nun wollen beide Gruppen am selben Tag marschieren. Die Polizei rechnet mit Ausschreitungen – 1.000 Beamte sollen die Linken vor den Linken beschützen. Schon in der Vergangenheit kam es zu Attacken.
Stattfinden soll der Showdown in Leipzigs Linken-Hochburg Connewitz. Wie die "Bild" berichtet, soll dort die proisraelische Antifa dominieren. Grund für die Spannungen soll laut dem Bericht unter anderem ein Vorfall vom Oktober 2025 sein.
Damals feierten Antifa-Mitglieder die Freilassung von israelischen Geiseln. Gecrasht wurde diese Party von Migrantifa-Anhängern. Diese warfen mit Flaschen und setzten Pfefferspray ein, hieß es in dem Bericht.
Nun wollen die vom Verfassungsschutz als extremistisch eingestufte Gruppe "Handala", das "Palästina Aktionsbündnis" sowie "Anarchists for Palestine" gemeinsam auf die Straße gehen, die proisraelische Antifa stellt sich mit zwei Demos dagegen.
Das Problem: Alle drei Protestmärsche wollen am 17. Jänner eine ähnliche Route laufen. Zudem sollen sich auch Rechtsextreme unter die Migrantifa-Bewegung mischen, um sie noch weiter gegen die Antifa anzustacheln.
Dass um 18.30 Uhr auch noch RB Leipzig auf den FC Bayer trifft, erleichtert die Situation für die Polizisten an diesem Tag nicht. Es muss verhindert werden, dass die Fans auf die Demoteilnehmer treffen.