Aus für Quiz-Show

"Ich bin bestürzt" – ORF-Moderatorin platzt der Kragen

Das angekündigte Aus der Quizshow "Smart10" nimmt Caroline Athanasiadis nicht kommentarlos hin. Auf Instagram findet die Moderatorin deutliche Worte.
André Wilding
02.06.2026, 21:07
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Für Caroline Athanasiadis endet ein wichtiges Kapitel ihrer ORF-Karriere. Die Moderatorin hat sich nun öffentlich zum Ende der Quizsendung "Smart10" geäußert – und dabei sowohl politische Entscheidungen als auch den Sender selbst kritisiert.

Auf Social Media informierte die Kabarettistin ihre Fans über die Zukunft mehrerer Quizformate. "Vielleicht habt ihr es schon gelesen. Smart 10 wird eingestellt und Q1 wird auch nicht weiter produziert. Ob es mit der Millionenshow weitergeht, steht in den Sternen", schrieb Athanasiadis.

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"Das ist das Ende!"

Die Moderatorin, die "Smart10" seit 2022 präsentiert, zeigt sich über die Entwicklung enttäuscht. "Das ist das Ende!", hält sie in ihrem Posting fest. Gleichzeitig räumt sie ein: "Es war abzusehen, trotzdem ist es traurig."

Besonders bedauert Athanasiadis die Auswirkungen auf das Fernsehpublikum. Nach ihrer Einschätzung werde es 2027 keine neuen Quizsendungen in den betroffenen Formaten geben. "Es seien "160 Stunden lustig-informative Unterhaltung, die das Publikum nicht mehr bekommen wird".

Als Grund nennt die Moderatorin die finanzielle Situation des ORF. "Weil die Regierung die Mehrwertsteuer – was bei allen anderen Unternehmen gesetzlich so vorgegeben ist – nicht mehr refundiert."

"Hat schon viele Zuseher gekostet"

Doch nicht nur die Politik bekommt ihr Fett ab. Athanasiadis sieht auch beim ORF selbst Handlungsbedarf. "Am Programm zu sparen, hat schon sehr viele Zuseher*innen gekostet. Es wird auch dieses Mal passieren. Der ORF muss endlich realisieren, dass er nur mit vermehrt heimischen Inhalten stark sein kann."

Darüber hinaus richtet die "Dancing Stars"-Siegerin von 2021 einen Appell an Politik und Bevölkerung. Ihrer Ansicht nach komme dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine zentrale Rolle zu. Ein "unabhängiger öffentlich-rechtlicher Rundfunk" sei längst "kein Luxus, sondern eine Grundvoraussetzung für eine funktionierende Demokratie", betont sie. "Ohne diese Unabhängigkeit gerät diese in Gefahr."

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