Sie pflegt ihren Mann, kümmert sich um die gemeinsamen Kinder und musste immer wieder um Heinz Hoenigs Leben bangen.
Dass Annika Kärsten-Hoenig dabei nicht jeden Tag stark sein kann, gibt sie nun ungewöhnlich offen zu.
"Ich weine, ich bin erschöpft", sagt sie gegenüber "Bild". Manchmal habe sie sogar "die Schnauze voll" und würde am liebsten für fünf Minuten aus ihrem eigenen Leben aussteigen.
Aufgeben kommt für sie trotzdem nicht infrage.
Sobald ihre Kinder oder Heinz vor ihr stehen, mache sie weiter. "Die Liebe zu ihnen macht’s möglich", erklärt die 41-Jährige.
Besonders belastend ist die permanente Sorge um ihren Mann.
Nach außen könne Annika ihre Angst mittlerweile gut überspielen. Innerlich sehe es jedoch anders aus. Sobald bei Heinz gesundheitlich etwas nicht stimme, sei sie sofort wieder in Alarmbereitschaft und spiele im Kopf sämtliche möglichen Szenarien durch.
Wie schnell diese Angst zurückkommen kann, zeigte sich erst vor wenigen Tagen.
Hoenig fühlte sich plötzlich unwohl und wurde per Rettungshubschrauber in die Uniklinik Magdeburg gebracht. Dort wurde er überwacht und untersucht. Mittlerweile durfte der Schauspieler wieder nach Hause.
Seinen 75. Geburtstag am Donnerstag feierte er deshalb wesentlich ruhiger als ursprünglich geplant. Eine große Feier in Hamburg wurde abgesagt.
Heinz weiß offenbar genau, was seine Frau in den vergangenen Jahren für ihn geleistet hat.
"Anni hat mehr für mich getan, als ein Mensch für einen anderen überhaupt tun kann", sagt der Schauspieler. Dass er heute noch da sei, habe zu einem großen Teil mit ihr zu tun.