Wer am Sonntag in einem Gasthaus in Straning (Bezirk Horn) ein Gansl gegessen hat, sollte jetzt ganz genau aufpassen. Denn ein Wirt aus Niederösterreich ist auf der Suche nach zwei Gästen, denen versehentlich zu viel verrechnet wurde. Der Gastronom möchte den Fehler unbedingt wiedergutmachen und hofft dabei auf die Hilfe der sozialen Medien.
Der ungewöhnliche Vorfall ereignete sich am Sonntag (1. November) zur Mittagszeit. Ein Paar besuchte das Gasthaus in Straning und bestellte zwei Portionen Gansl.
Was die beiden nicht wussten: In diesem Jahr ist der Nachschlag bei Knödeln und Kraut im Lokal bereits im Preis enthalten. Wer also noch eine Portion der beliebten Beilagen möchte, muss dafür nichts extra bezahlen.
Doch ausgerechnet am ersten Gansl-Wochenende passierte dem Servicepersonal ein Missgeschick. Im Trubel des Restaurantbetriebs wurden dem Paar die zusätzlichen Beilagen irrtümlich verrechnet.
Die beiden Gäste bezahlten ihre Rechnung, ohne den Fehler zu bemerken.
Als das Missgeschick auffiel, wollte der Gastwirt die Sache richtigstellen. Doch dabei gab es ein Problem: Weder die Namen noch die Kontaktdaten des Pärchens sind bekannt.
Deshalb versucht der Gastronom nun, die beiden über die sozialen Medien ausfindig zu machen.
Dabei könnte ein Detail entscheidend helfen. Vor ihrem Besuch im Gasthaus hatten die gesuchten Gäste nämlich die Amethystwelt im nahegelegenen Maissau besichtigt.
Der Wirt hofft nun, dass sein Aufruf die richtigen Personen erreicht. Die beiden sollen sich direkt beim Gasthaus melden, damit der Fehler auf der Rechnung korrigiert werden kann.
Immerhin gibt es einen weiteren Anhaltspunkt: Das Personal kann sich noch gut an die Gesichter der beiden Gäste erinnern.
Ob sich das gesuchte Pärchen tatsächlich meldet, bleibt abzuwarten. Fest steht aber: Der Gastronom möchte das zu viel bezahlte Geld nicht einfach behalten.