Ob kaputte Beleuchtung, schmutzige Stiegenhäuser oder ungepflegte Grünflächen: Die Mitarbeiter der Wiener Wohnen Hausbetreuung sorgen dafür, dass der Alltag in den rund 1.800 Wiener Gemeindebauten funktioniert. Damit das auch in Zukunft so bleibt, setzt das Unternehmen verstärkt auf die Ausbildung junger Fachkräfte.
Aktuell absolvieren 41 Lehrlinge eine Ausbildung in acht Lehrberufen. 16 davon sind junge Frauen, elf von ihnen lernen einen technischen Beruf. Die Ausbildungsmöglichkeiten reichen von Elektrotechnik und Metalltechnik über Schädlingsbekämpfung und Informationstechnologie bis hin zu Büro sowie Finanz- und Rechnungswesen. "Dass die Arbeit für den Gemeindebau jungen Menschen neue Berufschancen und Ausbildungswege ermöglicht, ist dabei besonders erfreulich", betont Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch (SPÖ).
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Organisation Jugend am Werk. Seit 2021 erhalten Jugendliche ohne betriebliche Lehrstelle über diese Kooperation die Möglichkeit, eine Berufsausbildung zu absolvieren. Bei Bedarf kann die Lehrzeit um bis zu ein Jahr verlängert werden.
Derzeit werden sechs Lehrlinge von Jugend am Werk bei der Hausbetreuung ausgebildet, darunter zwei mit verlängerter Lehrzeit in technischen Berufen. Insgesamt wurden seit Beginn der Zusammenarbeit zwölf Jugendliche aufgenommen. Drei haben nach ihrem Lehrabschluss bereits ein weiterführendes Dienstverhältnis erhalten, drei weitere sollen 2027 folgen.
Das Engagement wurde bereits mehrfach ausgezeichnet: Die Wiener Wohnen Hausbetreuung trägt das Wiener Qualitätssiegel "TOP-Lehrbetrieb", das bis 2028 gültig ist. 2025 erhielt das Unternehmen außerdem den amaZone-Award für die Ausbildung junger Frauen in handwerklich-technischen Berufen. Heuer folgte die Auszeichnung als "Partner*innenbetrieb 2026" durch Jugend am Werk.