Der Anteil der Kinder, die am Schulweg häufig zu Fuß mobil sind, ist in Österreich in den vergangenen Jahren stark gestiegen, der Anteil der zur Schule radfahrenden Kinder hingegen ist gesunken.
Der VCÖ (Verkehrsclub Österreich) hat auf Basis von Daten des BMIMI (Bundesministerium Innovation, Mobilität und Infrastruktur) die Mobilität von Kindern bis 15 Jahren auf dem Schulweg und bei den unter 6-Jährigen auf dem Weg in den Kindergarten analysiert. Die repräsentative Befragung ergab, dass Vorarlbergs und Wiens Kinder zu jeweils 62 Prozent täglich oder mehrmals die Woche diesen Weg zu Fuß bewältigen.
Per Rad zur Schule wird immer seltener:
Am wenigsten häufig ist dieser Weg im Bundesländervergleich in Niederösterreich (48 Prozent). Insgesamt ist der Anteil der Kinder, die häufig zu Fuß zur Schule beziehungsweise in den Kindergarten gehen, in ganz Österreich aber stark gestiegen. Nämlich von 44 Prozent im Jahr 2021 über 48 Prozent im Jahr 2023 auf zuletzt 54 Prozent im Jahr 2025.
Gleichzeitig wurde der Schulweg per Rad bundesweit immer unüblicher, er sank laut dieser Befragung von 764 Personen mit Kindern unter 16 Jahren im Haushalt im Auftrag des BMIMI zwischen 2021 und 2025 von 28 auf 21 Prozent.
Am liebsten radeln die Kinder in Salzburg (35 Prozent ein- oder mehrmals pro Woche), am wenigsten oft machen das Kinder in Wien, nämlich nur 9 Prozent.