Patientin mehrmals abgewiesen

"Intensivstation ausgelastet" – jetzt ist Frau (54) tot

Tragischer Auswuchs der Gesundheitskrise: Nach einem Riss in der Hauptschlagader starb eine Patientin (54). Sie konnte nicht behandelt werden.
Oberösterreich Heute
26.10.2025, 08:28
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Die Misere nahm im Klinikum Rohrbach ihren Ausgang: Weil sie starke Schmerzen in der Brust hatte, kam die Mutter am Abend des 14. Oktober in die Notfallambulanz. Sie wurde eingehend untersucht und erhielt dann die lebensbedrohliche Diagnose.

"Wettlauf zwischen Leben und Tod"

Es musste also rasch gehandelt werden. Der Transport ins Linzer Kepler Klinikum, das auf derartige Eingriffe spezialisiert ist, hätte zwölf bis 15 Minuten gedauert, berichtet die "Kronen Zeitung". Aber: Die Aufnahme wurde aus Kapazitätsgründen abgelehnt.

Es wurde fieberhaft versucht, eine andere Lösung zu finden. Auch die Linzer Ordensspitäler Barmherzige Brüder und Elisabethinen, das Klinikum Wels-Grieskirchen sowie die Krankenhäuser St. Pölten und Passau mussten absagen. "Es ging um einen Wettlauf zwischen Leben und Tod", werden Beteiligte zitiert.

Frau starb trotz Reanimationsversuchen

Letztendlich kam es zu einem Kreislaufstillstand. Die Mediziner begannen umgehend damit, die Frau zu reanimieren. Der Kampf um ihr Leben musste aber aufgegeben werden. Es konnte nur mehr der Tod festgestellt werden.

Im spezialisierten Linzer Krankenhaus sei das Herz-Team mit einem hochkomplexen Notfall-Eingriff gebunden, so die Sprecherin der zuständigen Gesundheitsholding, Christine Dörfel. "Zudem war die Intensivstation vollständig ausgelastet."

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 26.10.2025, 20:04, 26.10.2025, 08:28
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