"Es war Gottes Wille"

Iran: So überlebte Chameneis Sohn den Angriff

Der neue Oberste Führer des Iran entkam dem tödlichen Angriff auf seinen Vater nur durch einen Zufall. Seine Familie hatte weniger Glück.
Newsdesk Heute
17.03.2026, 21:06
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Modschtaba Chamenei (56), der Sohn des getöteten Ajatollah Ali Chamenei, entging dem Tod offenbar nur um wenige Minuten. Kurz bevor israelische "Blue-Sparrow"-Raketen am 28. Februar sein Haus trafen, war er nach draußen gegangen, um im Garten spazieren zu gehen.

Seine Frau und sein Sohn wurden dabei sofort getötet, sein Schwager enthauptet. Der Protokollchef des alten Chamenei beschrieb die Szene drastisch: Man habe vom Schwager nur "ein paar Kilo Fleisch" gefunden.

Wie NTV unter Berufung auf "The Telegraph" berichtet, stammen diese Details aus Audio-Mitschnitten eines Treffens von Mazaher Hosseini, dem Protokollchef im Büro von Ali Chamenei, mit hochrangigen Geistlichen und Revolutionsgarden vom 12. März.

"Es war Gottes Wille"

"Es war Gottes Wille, dass er überlebte", soll Hosseini gesagt haben. Modschtaba Chamenei selbst erlitt demnach nur eine leichte Beinverletzung. Das erklärte Ziel Israels sei es gewesen, die gesamte Familie Chamenei auf einen Schlag auszulöschen.

Rund eine Woche nach dem Tod seines Vaters wurde Modschtaba vom sogenannten Expertenrat zum neuen Obersten Führer ernannt. In der Öffentlichkeit hat sich der 56-Jährige seither jedoch nicht gezeigt.

Behandlung in Moskau?

Zuletzt gab es Spekulationen, dass sich Chamenei in einer Moskauer Klinik befinden könnte, um dort wegen seiner Verletzungen behandelt zu werden. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es allerdings nicht.

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