Reporterin rief ihn an

Irres Telefonat – so reagiert Trump auf Wahl-Debakel

Nach der Niederlage der Republikaner bei den Midterms hat sich US-Präsident Donald Trump zu Wort gemeldet. Er lieferte eine Erklärung für das Debakel.
04.11.2026, 10:48
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Die Midterms in den USA sind geschlagen! Für US-Präsident Donald Trump setzte es eine herbe Niederlage. Seine Republikaner verloren die Mehrheiten in Senat und Repräsentantenhaus. Sogar in Hochburgen wie Texas setzte es Niederlagen. So hat der eigentlich rote Bundesstaat mit James Talarico seit fast 40 Jahren wieder einen demokratischen Senator.

Nach dem Debakel erklärte Trump, dass er nicht selbst auf dem Stimmzettel stand. In einem Telefonat mit einer "Politico"-Reporterin zeigte er sich davon überzeugt, dass die Republikaner gewonnen hätten, wenn man für ihn hätte stimmen können. Die Niederlage seiner Partei erklärte sich Trump folgendermaßen: "Sie mochten die Kandidaten in den meisten Fällen nicht."

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Republikaner sauer auf Trump

Eine offene Abrechnung mit seiner Partei lehnt der US-Präsident allerdings ab. Er wolle "niemandem die Schuld geben". Auch er selbst habe aus der Wahl "gelernt". Trump betonte, dass die Republikaner jetzt "zusammenkommen" müssten.

Die Meinung über den Präsidenten bei den Republikanern dürfte allerdings angekratzt sein. "Ehrlich gesagt müssen wir uns so weit wie möglich von Trump distanzieren", wurde der ehemalige Vorsitzende der Republikanischen Partei von Monroe County in Michigan, Todd Gillman von "Politico" zitiert.

Trump zu Veto-Recht

Gegenüber den Demokraten blieb Trump im Gespräch mit "Politico" überraschend zurückhaltend. Demnach kündigte er seine Bereitschaft zur Zusammenarbeit an. "Ich will nicht einfach zwei Jahre dasitzen und gegen alles mein Veto einlegen", so der US-Präsident. Er wolle sicherstellen, dass in den USA "alles gut geht".

Dennoch verwies Trump darauf, dass er in manchen Fällen auch von seinem Veto-Recht Gebrauch machen werde. Dieses könnten die Demokraten nur mit einer Zweidrittelmehrheit in beiden Kammern umgehen – ein wohl unmögliches Szenario.

red, 04.11.2026, 10:48