Angst nach Berlin-Terror

Islamisten in Österreich – so viele gibt es wirklich

Nach dem Anschlag von Berlin wächst auch in Österreich die Angst vor islamistischem Terror. So viele Gefährder gibt es derzeit im Bundesgebiet:
Newsdesk Heute
28.07.2026, 20:42
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Am Samstagabend kam es am Rande des Christopher Street Day (CSD) in Berlin zu schrecklichen Szenen. Ein 21-Jähriger, der der islamistischen Szene zugeordnet wurde, raste mit einem Transporter in eine Menschenmenge. Am Ende war eine Frau tot, 29 weitere Menschen wurden teils lebensgefährlich verletzt.

Der mutmaßliche Täter wurde am Sonntagabend schließlich bei einem Polizeieinsatz in der deutschen Hauptstadt erschossen. Zuvor hatte sich der Mann auf der Flucht befunden. Als die Beamten ihn aufspürten, soll der Tatverdächtige sie mit einer Stichwaffe attackiert haben. Dann fielen die tödlichen Schüsse in der Gartenanlage.

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"Niedriger dreistelliger Bereich"

Der Vorfall hat auch in Österreich für Aufregung und Beunruhigung gesorgt. Gegenüber der APA gab das Innenministerium am Montag bekannt, dass es "keine Hinweise auf konkrete Gefährdungen" geben würde. Es wurde jedoch betont, dass die Gefahrenpotenziale zunehmen würden. Doch wie viele islamistische Gefährder gibt es tatsächlich in Österreich?

Laut dem Innenministerium würde sich die Anzahl "derzeit im niedrigen dreistelligen Bereich" bewegen. Mit ihnen sind Personen gemeint, die zu Gewalt oder gar Anschlägen bereit wären. Beim islamistischen Extremismus und Terrorismus handle es sich um ein globales Phänomen, hieß es weiter. Die Radikalisierung finde meist im Internet statt.

Gefahr in ganz Europa

Wie ernst die Lage ist, zeigt auch die Terrorwarnstufe. Sie wurde hierzulande im Oktober 2023 auf vier von fünf erhöht. Dem Innenressort zufolge gelte allerdings in ganz Europa eine hohe latente Warnstufe.

Es wurde versichert, dass der Verfassungsschutz alle im Staatsschutz- und Nachrichtendienst-Gesetz (SNG) geregelten Befugnisse nutze, um die vom Terrorismus und anderen verfassungsschutzgefährdenden Bedrohungen ausgehende Gefahren abwehren zu können.

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