Tierische Wortklauberei?

Ist jede Mücke eigentlich ein Moskito?

Kurz gesagt: Jeder Moskito ist eine Mücke – aber nicht jede Mücke wird als Moskito bezeichnet. Was ist der Unterschied?
Heute Tierisch
18.07.2026, 07:50
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Fachlich gibt es keinen klaren biologischen Unterschied. Beide Begriffe bezeichnen Insekten aus der Familie der Stechmücken (Culicidae). Im Deutschen wird meist einfach von Mücken gesprochen. Der Begriff Moskito stammt aus dem Spanischen und bedeutet wörtlich "kleine Fliege".

Er wird aber vor allem für tropische oder subtropische Stechmücken verwendet – etwa Arten, die Krankheiten wie Malaria, Dengue oder Zika übertragen können. Umgangssprachlich klingt "Moskito" daher oft exotischer oder gefährlicher als "Mücke", biologisch ist es aber keine eigene Tiergruppe.

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Es gibt keinen wissenschaftlichen Unterschied zwischen Mücke und Moskito – der Unterschied ist vor allem sprachlich und im Gebrauch. Neben diesen zwei Begriffen kenne wir auch noch das "Minkerl", die "Schnake" und freilich die "Gelse". Manche stechen, andere sind völlig harmlos.

Bei uns gibt es 50 Arten

In Österreich leben rund 50 Stechmückenarten. Am häufigsten sind die Hausgelse und verschiedene Überschwemmungsgelsen. Daneben kommen auch Malariamücken vor, die hierzulande jedoch keine Malaria übertragen. In den vergangenen Jahren haben sich zudem invasive Arten wie die Asiatische Tigermücke und die Japanische Buschmücke ausgebreitet. Während die Hausgelse vor allem nachts sticht, sind Tigermücken auch tagsüber aktiv.

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