Der Sommer steht vor der Tür, und mit ihm kommen auch die Mücken zurück. Ihr Summen raubt oft die Nachtruhe, und ihre Stiche sorgen für lästigen Juckreiz.
Besonders abends und nachts sind Stechmücken aktiv und suchen nach einer Gelegenheit, zuzustechen.
Um die Vermehrung der Mücken einzudämmen, solltest du verhindern, dass sie in Wohnungsnähe brüten.
Schon kleine Wasseransammlungen wie Eimer, Schüsseln oder Vogeltränken bieten ideale Brutplätze. Diese Gefäße solltest du regelmäßig entleeren oder abdecken. Auch Regenfässer solltest du mit einem Insektenschutzgitter versehen.
Auch Fliegengitter an Fenstern und Türen sowie Moskitonetze über dem Bett helfen, um Mücken fernzuhalten. So kannst du auch bei offenem Fenster schlafen, ohne gestochen zu werden.
Bestimmte Pflanzen wie Lavendel, Tomaten, Katzenminze, Basilikum, Zitronenmelisse oder Duftpelargonien vertreiben Mücken mit ihrem Geruch. Auch Duftkerzen oder Öle mit Citronella können helfen.
Ein einfaches Hausmittel: Halbiere eine Zitrone und spicke sie mit Gewürznelken – das hält die Plagegeister von der Fensterbank fern.
Eine selbstgebaute Mückenfalle aus einer Plastikflasche, Zucker, Hefe und Wasser kann in Innenräumen Abhilfe schaffen. Die Mücken werden von dem Gemisch angelockt, finden aber den Weg nicht mehr hinaus.
Lange, helle und locker sitzende Kleidung schützt besonders abends vor Mückenstichen. Socken sind zwar bei Sommerwetter nicht jedermanns Sache, aber Mücken stechen gerne in nackte Füße.
Auch häufiges Duschen sowie die Verwendung von Duschgel mit Zitrus- oder Lavendelduft kann abschreckend wirken.
Ventilatoren stören laut "Bild"-Zeitung die Flugbahn der Insekten und machen es ihnen schwer, dich zu finden.
Für Innenräume gibt es außerdem Mückenstecker, die über die Steckdose Duftstoffe oder Hochfrequenzschall abgeben, um Mücken zu vertreiben. Allerdings lässt die Wirkung nach, wenn die Räume zu groß sind oder die Fenster offen stehen.