Surren im Schlafzimmer

Mit diesem Trick stoppst du die nächtliche Gelsenplage

Das nächtliche Surren macht dich wahnsinnig? Mit einem einfachen Trick findest du die Mücke schnell – und kannst endlich wieder schlafen.
Heute Life
30.06.2026, 15:36
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Kaum liegt man im Bett, geht es los: Das typische Surren direkt am Ohr. Doch sobald das Licht angeht, scheint die Gelse wie verschwunden. Viele kennen dieses nervige Sommer-Problem. Dabei gibt es einen einfachen Trick, mit dem sich die Plagegeister gezielt aus ihrem Versteck locken lassen.

Gelsen fliegen nicht auf Licht

Ein weitverbreiteter Irrtum: Licht zieht Stechmücken an. Tatsächlich orientieren sich die Tiere vor allem über ihren Geruchssinn. Besonders ausgeatmetes Kohlendioxid (CO₂) und der menschliche Schweißgeruch wirken auf die Insekten wie ein Leuchtturm.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Deshalb bringt es meist wenig, das Schlafzimmer zu verlassen und das Flurlicht einzuschalten. Solange man selbst im Raum bleibt, ist man für die Mücke die attraktivste Duftquelle.

Der Wäsche-Trick als Köder

Wer die Mücke vor dem Schlafengehen aufspüren möchte, kann sich ihre Vorlieben zunutze machen. Ein getragenes T-Shirt oder Sportshirt wird in einer Ecke des Schlafzimmers oder auf einem Stuhl abgelegt.

Der Schweißgeruch lockt die Mücke aus ihrem Versteck – und macht sie leichter sichtbar. Wichtig dabei: Frisch aufgetragenes Parfüm oder Deo sowie weitere stark riechende Kleidungsstücke sollten möglichst vermieden werden, damit der Köder seine Wirkung entfalten kann.

Mit dem eigenen Atem locken

Auch ohne Kleidung funktioniert der Trick. Wer ruhig sitzt und einige Minuten bewusst ein- und ausatmet, setzt kontinuierlich CO₂ frei. Die Mücke folgt diesem Signal oft von selbst und kommt in Reichweite, bevor das Licht ausgeschaltet wird.

Hier verstecken sich die Plagegeister

Tagsüber suchen Mücken kühle und dunkle Plätze.

Besonders häufig sitzen sie:

  • hinter Vorhängen,
  • in den Falten von Textilien,
  • hinter Bilderrahmen,
  • unter Möbeln oder
  • in Schrankzwischenräumen.

Wer diese Bereiche gezielt kontrolliert oder Vorhänge leicht bewegt, scheucht die Tiere oft auf.

So bleibt das Schlafzimmer mückenfrei

Noch besser ist es, wenn die Gelse gar nicht erst ins Zimmer gelangt. Fliegengitter an Fenstern gelten als der wirksamste Schutz. Auch ein laufender Ventilator kann helfen, denn Mücken haben Schwierigkeiten, gegen den Luftstrom anzufliegen.

Zusätzlich sollte stehendes Wasser in Vasen, Gießkannen oder Regentonnen regelmäßig entfernt oder abgedeckt werden, damit sich dort keine Mücken vermehren können.

Natürliche Düfte wie Lavendel, Basilikum oder Katzenminze können die Insekten zwar abschrecken, ihre Wirkung ist jedoch begrenzt. Den zuverlässigsten Schutz bieten nach wie vor Insektenschutzmittel mit den Wirkstoffen DEET, Icaridin oder IR3535.

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