Sommer ohne Summen

Gelsenlarven im Regenfass? 3 Hausmittel, die helfen

Stehendes Wasser ist für Gelsen wie eine Einladung. Wer eine Regentonne im Garten hat, sollte deshalb rechtzeitig vorbeugen.
Heute Life
25.06.2026, 13:46
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Die Regentonne ist im Sommer für viele Gartenbesitzer Gold wert: Sie spart wertvolles Trinkwasser und versorgt Blumen und Gemüse kostenlos mit Regenwasser. Doch mit den steigenden Temperaturen zieht oft auch ungebetener Besuch ein: Gelsen legen ihre Eier bevorzugt in stehendem Wasser ab – und verwandeln Regentonnen innerhalb weniger Tage in eine wahre Brutstätte.

Warum Regentonnen Gelsen anziehen

Für Gelsen sind Regentonnen nahezu perfekte Kinderstuben: Das ruhige, stehende Wasser bietet ideale Bedingungen, damit sich die Eier entwickeln können. Bereits nach wenigen Tagen schlüpfen daraus Larven, die an der Wasseroberfläche leben und sich dort weiterentwickeln. Werden sie nicht entfernt, schwirren kurze Zeit später unzählige neue Gelsen durch den Garten. Mit ein paar einfachen Tricks lässt sich dieser Kreislauf jedoch unterbrechen.

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1
Speiseöl
Schon wenige Tropfen reichen aus, um einen hauchdünnen Film auf der Wasseroberfläche zu bilden. Dadurch gelangen die Larven schlechter an den Sauerstoff, den sie zum Überleben benötigen. Wichtig ist jedoch, das Öl nur sparsam einzusetzen: Wer das Regenwasser später zum Gießen von Gemüse oder Kräutern verwenden möchte, sollte stattdessen lieber auf andere Methoden zurückgreifen.
2
Zimt
Einige Zimtstangen oder etwas gemahlener Zimt im Wasser können dafür sorgen, dass sich Gelsen weniger wohlfühlen. Zudem besitzt Zimt natürliche Inhaltsstoffe, die das Wachstum bestimmter Mikroorganismen hemmen können. Wissenschaftlich eindeutig belegt ist die Wirkung zwar nicht, viele Hobbygärtner berichten jedoch von guten Erfahrungen.
3
Regentonne abdecken
Die wirksamste Methode ist gleichzeitig die einfachste: Wird die Regentonne mit einem feinmaschigen Netz oder einem dicht schließenden Deckel verschlossen, gelangen die Gelsen gar nicht erst an die Wasseroberfläche, um ihre Eier abzulegen. Gleichzeitig bleiben Blätter, Schmutz und andere Verunreinigungen draußen.

So beugst du einer Gelsenplage vor

Nicht nur Regentonnen bieten ideale Bedingungen für Gelsen. Auch Untersetzer von Blumentöpfen, Gießkannen, Vogeltränken oder andere Gefäße mit stehendem Wasser können schnell zu Brutstätten werden. Deshalb lohnt es sich, Wasser regelmäßig auszutauschen oder Behälter vollständig zu entleeren. Schon kleine Wassermengen reichen den Insekten aus, um sich zu vermehren.

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