Sommer mit Nebenwirkungen

Juckt dein Sonnenbrand? Diese 4 Dinge helfen dagegen

Die Sonne genossen, die Sonnencreme vergessen? Ein juckender Sonnenbrand kann die Sommerlaune schnell verderben. Was du dagegen unternehmen kannst.
Heute Life
20.06.2026, 21:49
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Der Tag am See war perfekt, die Sonne schien und an Sonnencreme wurde vielleicht ein wenig gespart. Spätestens am Abend folgt dann oft das böse Erwachen: Die Haut spannt, brennt, wird rot – und beginnt irgendwann auch noch zu jucken. Was zunächst harmlos wirkt, ist in Wahrheit eine Verletzung der Haut.

Ein Sonnenbrand gehört zu den häufigsten Sommerbeschwerden. Die gute Nachricht: Mit den richtigen Maßnahmen lassen sich die Beschwerden meist deutlich lindern. Entscheidend ist jedoch, schnell zu reagieren.

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Das solltest du sofort tun

Sobald die Haut gerötet ist oder zu brennen beginnt, heißt es raus aus der Sonne. Jede weitere UV-Strahlung verschlimmert die Entzündung zusätzlich. Danach sollte die betroffene Haut vorsichtig gekühlt werden. Ideal sind kühles Leitungswasser oder feucht-kühle Umschläge für etwa zehn Minuten. Eis oder Kühlakkus sollten hingegen nie direkt auf die Haut gelegt werden, da sie das gereizte Gewebe zusätzlich schädigen können. Bei einem leichten Sonnenbrand hilft anschließend eine feuchtigkeitsspendende After-Sun-Lotion oder eine hautberuhigende Pflegecreme.

Warum juckt der Sonnenbrand so stark?

Viele kennen das Phänomen: Die Schmerzen lassen langsam nach, dafür beginnt die Haut plötzlich unerträglich zu jucken. Der Grund dafür liegt in den Entzündungsprozessen der Haut: Die UV-Strahlen schädigen Hautzellen und lösen eine Abwehrreaktion des Körpers aus. Dabei werden verschiedene Botenstoffe freigesetzt, die nicht nur Rötungen und Schwellungen verursachen, sondern auch den quälenden Juckreiz auslösen können.

Besonders unangenehm wird es häufig rund 24 Stunden nach dem Sonnenbad. Dann erreicht die Entzündung oft ihren Höhepunkt.

Bei leichtem Sonnenbrand schwören viele auf diese Hausmittel

  • Topfen- oder Joghurtwickel
  • Kalter Kamillentee
  • Aloe vera
  • Antiallergische Gele aus der Apotheke

Wann du zum Arzt gehen solltest

Nicht jeder Sonnenbrand lässt sich mit Hausmitteln behandeln. Bilden sich Blasen, löst sich die Haut großflächig oder treten Beschwerden wie Fieber, Übelkeit oder Kreislaufprobleme auf, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden. Diese Symptome können auf eine schwerere Verbrennung hindeuten und sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Vorbeugen ist die beste Medizin

Der beste Sonnenbrand ist der, der gar nicht erst entsteht. Ein ausreichend hoher Lichtschutzfaktor, regelmäßiges Nachcremen und Schatten während der Mittagssonne schützen die Haut am zuverlässigsten.

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