Ciao, bella! Die Radici GmbH, Betreiberin eines beliebten Italieners in der Ungargasse ( Wien-Landstraße), schlitterte nun laut Kreditschutzverband KSV 1870 in die Insolvenz. Angestrebt wird ein Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung.
Das wurde am Handelsgericht Wien beantragt. Der Betrieb soll also weitergehen – Ziel ist die Unternehmensfortführung und der Abbau von Schulden, geregelt durch einen Sanierungsplan.
Das Lokal genießt bei Gästen einen ausgezeichneten Ruf, hat eine fast makellose Bewertung auf Google. Gäste loben den tollen Service, das exzellente Essen und das schöne Ambiente.
Als Hauptursache für die finanzielle Schieflage nennt das Unternehmen einen verlorenen Arbeitsgerichtsprozess. Die Verbindlichkeiten werden mit 88.500 Euro beziffert. Von der Insolvenz sind vier Mitarbeiter betroffen.
Den Gläubigern bietet das Unternehmen im Rahmen eines Sanierungsplans eine Quote von 40 Prozent an. Finanziert werden soll der Sanierungsplan aus den laufenden Einnahmen. Gläubiger können bis zum 4. August ihre Forderungen anmelden.