Normalerweise stellt Günther Jauch (70) bei "Wer wird Millionär?" die Fragen. Doch in der Ausgabe vom Montag (19. Oktober) wird der RTL-Moderator plötzlich selbst eines Besseren belehrt. Der Grund: Eine Regel seiner eigenen Sendung ist ihm offenbar völlig unbekannt.
Alles beginnt mit Kandidatin Claudia Vogt-Schiffner. Bei der 16.000-Euro-Frage entscheidet sie sich für einen Zusatzjoker aus dem Publikum. Ihre Wahl fällt auf Peter Pick aus Aschaffenburg, der ihr weiterhilft und dafür 500 Euro kassiert.
Im anschließenden Gespräch erzählt Pick, dass er selbst gerne einmal als Kandidat bei "Wer wird Millionär?" antreten würde. Schon auf eine Eintrittskarte habe er rund vier Jahre warten müssen.
Als Jauch ihm rät, sich erneut zu bewerben, kommt die überraschende Antwort: Weil Pick als Zusatzjoker Geld gewonnen hat, darf er zwei Jahre lang nicht erneut teilnehmen. "Das wusste ich nicht", gibt Jauch offen zu. Nach einer Rückfrage bekommt der Moderator zunächst sogar die Auskunft, dass es diese Regel gar nicht gebe.
Doch dann mischen sich weitere Zuschauer ein. Einer reicht Jauch sogar seine Eintrittskarte, auf der die Teilnahmebedingungen stehen. Und tatsächlich: Pick hat recht!
Laut den Regeln darf man innerhalb von zwölf Monaten nur einmal als Zusatzjoker teilnehmen. Wer dabei Geld gewinnt, muss sogar 24 Monate pausieren. Jauch nimmt die peinliche Verwirrung mit Humor. Zwischenzeitlich scherzt er sogar über mündlich ausgesprochene "Entlassungen" in seinem Team. Sein vernichtendes Fazit: "Diese Sendung ist eine Ruine."