Seit Juli gibt es in Wien eine neue Parking-App: Parkster. Zum Auftakt befragte das Unternehmen in einer repräsentativen Umfrage 500 Wiener über 18 Jahren zu ihren Parkgewohnheiten – mit überraschendem Ergebnis.
Vom Papierparkschein über Parkstrafen - die Metropole zeigt auch hier: Wien parkt anders. Beim Parken nehmen es viele Wiener offenbar mit dem Risiko auf: 62 Prozent standen schon einmal bewusst ohne Parkschein in der Kurzparkzone. Drei von vier Pkw-Lenker kassierten zumindest ein Mal eine Strafe.
80 Prozent der Wiener parken regelmäßig in der Kurzparkzone. Doch die Regeln sorgen weiter für Unsicherheit, zeigt die repräsentative Umfrage im Auftrag der Parking-App Parkster. 30 Prozent wissen demnach manchmal nicht, ob sie an einer bestimmten Stelle überhaupt parken dürfen. 28 Prozent sind unsicher, zu welchen Zeiten ein Parkschein nötig ist.
Besonders brisant: 62 Prozent haben schon einmal bewusst riskiert, ohne Parkschein erwischt zu werden. Auch das Verlängern wird gerne vergessen. Jeder Vierte gibt an, regelmäßig nicht rechtzeitig einen neuen Parkschein zu lösen.
Digital ist Wien trotzdem längst unterwegs: 74 Prozent lösen ihre Parkscheine per App. Der klassische Papierparkschein ist aber noch lange nicht tot – 47 Prozent greifen weiterhin darauf zurück.
Überraschend: Die maximale Gültigkeitsdauer eines Parkscheins kommt bei vielen Wienern nicht gut an. Laut Umfrage wünschen sich 53 Prozent längere Parkzeiten, 51 Prozent sogar einen Ganztages-Parkschein.
Auch gegen das Vergessen soll die Technik helfen: 47 Prozent wünschen sich eine automatische Erinnerung, bevor der Parkschein ausläuft. 35 Prozent hätten zudem gerne eine einzige Parking-App, die in mehreren Städten funktioniert.