Mit "Rock Me Amadeus" schrieb Falco Musikgeschichte, mit "Der Kommissar" und "Jeanny" wurde er zur Legende. Doch hinter der schillernden Kunstfigur steckte Hans Hölzel.
Die neue ARTE-Dokumentation "Falco – Mon Amour" blickt hinter die Fassade des österreichischen Superstars. Eine besondere Rolle spielt dabei Caroline Perron. Das franko-kanadische Model war Falcos letzte große Liebe und gibt seltene Einblicke in ihre gemeinsame Zeit.
Perron erlebte nicht nur den selbstbewussten Musiker, den Millionen Fans kannten. Sie erinnert sich auch an einen charmanten und humorvollen Mann, der gleichzeitig von Selbstzweifeln und Exzessen geprägt war.
Für die Doku kehrt sie unter anderem in die Falco-Villa im niederösterreichischen Gars am Kamp zurück. Dort lebte sie eine Zeit lang gemeinsam mit dem Musiker. Mehr als 25 Jahre nach seinem Tod kommen dabei viele Erinnerungen wieder hoch.
Doch nicht nur Perron erzählt. Regisseur und Falco-Vertrauter Hannes Rossacher lässt auch frühere Bandmitglieder, Produzenten und andere Wegbegleiter zu Wort kommen. Gemeinsam zeichnen sie den außergewöhnlichen Aufstieg des Wieners nach.
Doch am 6. Februar 1998 kam er bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Falco wurde nur 40 Jahre alt. "Ich habe miterlebt, wie Falco sein Leben zerstört hat. Jeder wusste von dem Alkohol und den Drogen. Ich habe gespürt, dass es so kommen wird", sagt sie in der Dokumentation.
Caroline Perron hat ihre große Liebe nie vergessen: "Ich habe 10 Jahre gebraucht, um zurückzukommen". Falco sei "ein Teil meines Lebens, etwas, das nie stirbt", sagt sie in der Doku emotional. Sie versuche, sich vor allem an die schönen Momente zu erinnern.
Ihr eigenes Leben nahm Jahre später eine überraschende Wendung: Nach ihrer Rückkehr nach Wien lernte Perron ausgerechnet Falcos ehemaligen Bandkollegen und Wegbegleiter Peter Vieweger näher kennen – und lieben. Seit 2025 sind die beiden verheiratet.
"Falco – Mon Amour" ist am Freitag, 18. September, um 21.45 Uhr auf ARTE zu sehen.