Beim "Glücksgefühle"-Festival reißen die Negativschlagzeilen aktuell nicht ab. Nach dem Streit um Alphaville und aufsehenerregenden Auftritten von Acts wie Nura ("Heute" berichtete) steht nun "Festival"-Chef Markus Krampe selbst im Mittelpunkt.
Im Podcast von Olli Schulz und Jan Böhmermann wurde eine Sprachnachricht abgespielt, die es in sich hat.
Wie "raptastisch.net" berichtet, richtet sich Krampe darin offenbar an einen Mann namens Karl-Heinz und wird äußerst deutlich: "Dann kriegst du von mir mal richtig eine schöne Ohrfeige." Auch dessen Sohn bezieht er in die Drohung ein: "Ersatzweise deinen Sohn – oder beide, wenn ihr wollt."
Zudem fordert der Festival-Chef scheinbar, die Nachricht weiterzuleiten – "damit die mal wissen, wie ich ticke". Grund für den Wutanfall soll laut Schulz negative Berichterstattung gewesen sein.
Dazu sagt er in der Nachricht: "Bring mich nicht dazu, dass ich meine Uhr hier heute noch ausziehe und dir eine schöne Ohrfeige gebe, du Pisser."
Böhmermann reagierte zunächst fassungslos und wusste nicht, wer hinter der Stimme steckt. Erst später verriet Schulz, dass es sich um den Chef des "Glücksgefühle"-Festivals handeln soll.
Das Event zieht jährlich mehr als 200.000 Besucher an und war zuletzt bereits heftig diskutiert worden: Nachdem Alphaville wegen politischer Äußerungen zunächst ausgeladen worden war, sollte die Band nach einem öffentlichen Aufschrei doch wieder auftreten. Die Gruppe lehnte die Einladung schließlich ab.