Halloween-Schock

Jetzt auch Salzburg! Nächster Nadel-Fund in Süßigkeiten

Der nächste Schock-Fund in Halloween-Süßigkeiten: Nach Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark ist nun auch Salzburg betroffen.
03.11.2026, 12:30
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Nach Vorfällen in Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark kam es nun auch zum ersten Fund von einem spitzen Gegenstand in Halloween-Süßigkeiten in Salzburg. Wie die "Salzburger Nachrichten" berichten, soll das Opfer den präparierten Schokoriegel in Salzburg-Parsch zwischen Schlossstraße und Heffterhof gefunden haben.

Darin habe das Kind den spitzen Gegenstand entdeckt. Der Vater hatte am Dienstag bei der Polizeidirektion in Gnigl Anzeige erstattet. Seitens der Polizei wird Eltern empfohlen, die Süßigkeiten mit den Kindern zu durchsuchen. In Amstetten kam es nämlich schon zu einem Vorfall, bei dem sich ein Mädchen (10) an einer Nadel verletzte.

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Bereits acht Fälle

In den restlichen Fällen habe es keine Verletzten gegeben. Die spitzen Gegenstände seien in Schokoriegel, Gummibären und Kaubonbons eingearbeitet worden. Die betroffenen Kinder seien zwischen sechs und zwölf Jahre alt. Insgesamt hat es in Österreich nun bereits acht Funde dieser Art gegeben. Kinder sollten nur verpackte Süßigkeiten essen.

Hier gibt es die ersten Fälle in Österreich.
APA-Images / APA-Grafik

In der Zwischenzeit laufen auch die Ermittlungen auf Hochtouren. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) hatte angekündigt, dass man alles tun werde, um die Verbrechen aufzuklären. Er verurteilte die Taten als "feig und hinterhältig". Gleichzeitig betonte der Ressort-Chef, dass die spitzen Gegenstände auch lebensbedrohlich sein könnten.

Ermittlungen laufen

Seitens des Bundeskriminalamts (BKA) stehe man auch in Kontakt mit Polizeidienststellen im Ausland und Europol. Neben fast allen deutschen Bundesländern waren auch Ungarn und Kanada betroffen. Man gehe davon aus, dass es "eine gewisse Vernetzung gegeben haben muss".

Dies würden die Ermittler glauben, da weltweit Fälle auftraten. Unklar ist, ob es einen Zusammenhang gibt. Eine Möglichkeit wäre jedenfalls, dass die Taten durch Social Media befeuert worden sein könnten.

red, 03.11.2026, 12:30
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