Der Streit um den Namen der neuen Wörthersee-Serie ist scheinbar beigelegt: Heino bleibt mit seiner Rolle dabei und steuert außerdem Musik bei. Nachdem der Schlagerstar wegen der gendergerechten Schreibweise mit seinem Ausstieg gedroht und seinen Anwalt eingeschaltet hatte, machte Produzentin Stefanie Mayer einen Rückzieher.
"Ich habe mich als Produzentin und Regisseurin entschieden, den Arbeitstitel unseres Films in 'Die Rettungsschwimmer vom Wörthersee' zu ändern", erklärt sie gegenüber der "Bild". An ihrer persönlichen Haltung ändere das allerdings nichts: "Gleichzeitig möchte ich klarstellen, dass ich weiterhin zur gendergerechten Sprache und zu meinen persönlichen Überzeugungen stehe. Aber für mich steht jetzt der Erfolg des Filmprojekts im Vordergrund."
Heino sieht sich unterdessen in seiner Haltung bestärkt: "Man muss für seine Überzeugungen einstehen. Gendern ist mit mir nicht zu machen!" Und weiter: "Das Gendern brauchte nie jemand, es wollte nie jemand und es hat unsere schöne, deutsche Sprache verschandelt."
Heino soll nicht nur sich selbst spielen, sondern offenbar auch den Titelsong beisteuern. Was aus dem Pilotfilm wird, muss sich allerdings noch zeigen.
Wie Mayer der "Krone" verrät, wird zunächst nach einem TV-Sender gesucht. "Wir drehen die Pilotserie und suchen danach einen Sender. Ab dem nächsten Jahr sind zehn weitere Folgen geplant. Kärnten soll auch im Sommer wieder zum Filmland werden."
Einen kleinen Vorgeschmack auf Heinos Auftritt gibt es ebenfalls: "Heino wird ein Konzert im Schlosshotel Velden geben und natürlich gerettet werden." Auch die restliche Besetzung der Mockumentary kann sich sehen lassen: Neben der Schlagerikone wird laut "Schlager.de" auch Musikkollege Nik P. dabei sein.
Unter anderem darf man sich ebenfalls auf die österreichischen Schauspieler Christoph Fälbl und Gabriela Garcia Vargas sowie die Trash-TV-Größen Micaela Schäfer und Julian F. M. Stoeckel vor der Kamera freuen.