Die Präsidentenwahl bei der FIS ist geschlagen. Johan Eliasch muss nach nur einer Amtszeit seinen Posten an der Spitze des Ski-Weltverbandes räumen. Auf ihn folgt der Liechtensteiner Alexander Ospelt.
Die großen Skiverbände hatten Eliasch und seinen Umgang mit den Finanzen der FIS wiederholt kritisiert. So schrumpfte das Vermögen des Verbandes während seiner Amtszeit von 140 auf 43 Millionen Franken. Auch der ÖSV gehörte zu den Verbänden, die mit der Arbeit des Schweden nicht zufrieden waren.
Trotz der Kritik an Eliasch zeigt sich der ÖSV nach der Wahl versöhnlich. Das betonte ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer in einer Aussendung.
"Alexander Ospelt ist zur Wahl zu gratulieren. Gleichzeitig gebührt Johan Eliasch Dank für seinen Einsatz und sein Engagement als FIS-Präsident. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, gemeinsam nach vorne zu schauen, Vertrauen zurückzugewinnen und die FIS konstruktiv und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln", so Scherer