Training für Olympia-Abfahrt

Amerikanische Bestzeit – ÖSV-Stars halten sich zurück

Ryan Cochran-Siegle ist beim ersten Training für die Olympia-Abfahrt auf der Stelvio der schnellste Mann. Die ÖSV-Läufer hielten sich noch zurück.
Sport Heute
04.02.2026, 12:40
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Am Freitag werden die Olympischen Winterspiele in Mailand offiziell eröffnet, sportlich ging es aber schon am Mittwoch los. Punkt 11.30 Uhr stürzte sich auf der Pista Stelvio der erste Abfahrer aus dem Starthaus – mit dieser historischen Premiere betraut war der Österreicher Daniel Hemetsberger.

Vincent Kriechmayr zeigte eine beherzte Fahrt, hatte die Stelvio sichtlich im Griff und schwang schon deutlich vor der Ziellinie ab. Dennoch reichte es für Rang sechs, exakt eine Sekunde hinter Trainingsschnellstem Ryan Cochran-Siegle aus den USA, der in direkter Linie und tief in der Hocke ins Ziel fuhr. "Im Grunde genommen war das eine ordentliche Trainingsfahrt", meinte Kriechmayr danach. "Es ist noch ein bisserl weich, aber grundsätzlich ganz gut. Die Stelvio hat ihre Schwierigkeiten, aber ich freue mich aufs Rennen. Egal wie das Wetter oder die Piste ist: Der Beste wird sich durchsetzen."

Eine Schrecksekunde erlebte Raphael Haaser. Beim Linksschwung verriss es dem Riesentorlauf-Weltmeister den Ski, nur mit Mühe konnte der 28-Jährige einen Sturz verhindern. Am Ende war Haaser froh, gesund im Ziel zu sein, der Rückstand betrug 2,38 Sekunden. Stefan Babinsky fehlten 1,31 Sekunden auf die Bestzeit, Hemetsberger selbst lag 1,52 Sekunden zurück. "Heute war ich mit der Nummer eins ein bisserl gemütlicher unterwegs, aber es ist ganz gut gegangen", sagte der Oberösterreicher. "Es ist ruppig wie eh und je, relativ schlagig. Normalerweise ist es hier im Weltcup brutal hart, der Schneefall hat es etwas weicher gemacht."

Stark präsentierte sich auch Marco Odermatt. Der Schweizer belegte Rang drei mit 0,40 Sekunden Rückstand und analysierte die Bedingungen nüchtern: "Die Piste ist ziemlich anders nach dem vielen Schneefall. Sie ist noch nicht so kompakt und eisig, wie man es hier normalerweise kennt." Selbst das Licht sei ungewohnt. "Es ist sogar bedeckt heller als sonst im Dezember. Ich versuche immer, gut und solide Ski zu fahren, ohne zu viel zu riskieren."

Für eine längere Unterbrechung sorgte schließlich ein Sturz des Norwegers Fredrik Moeller. Der Athlet musste per Helikopter geborgen werden, das Training wurde daraufhin vorübergehend gestoppt.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 04.02.2026, 12:53, 04.02.2026, 11:03
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