Paukenschlag beim deutschen Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler! In Europa sollen 3.460 weitere Stellen abgebaut werden. Die meisten wegfallenden Arbeitsplätze betreffen hier Deutschland (etwa 2.660 Stellen). Dort sollen auch vier Standorte geschlossen werden, berichtet der ORF.
Derzeit beschäftigt das Unternehmen in Deutschland rund 32.000 Personen. Das "anhaltend herausfordernde Umfeld im Automobilgeschäft" und die "abgeschwächte Nachfrage im Geschäft mit Verbrennerfahrzeugen" setzen dem Zulieferer nun stark zu.
Im Rahmen der bisherigen Sparprogramme und bereits unterzeichneten 1.800 Altersteilzeitverträgen wurden 18 Prozent der Belegschaft in Deutschland abgebaut. Aber auch außerhalb von Deutschland rumort es bei Schaeffler.
So sollen die Standorte Hagenau und Toulouse in Frankreich geschlossen werden. Auch die Werke in Skalica und Kysuce in der Slowakei stehen auf der Streichliste. In Belgien soll der Standort Herstal mit 15 Angestellten geschlossen werden.
Die aktuellen Probleme würden allerdings nicht nur Verbrennerfahrzeuge betreffen. So gebe es bei E-Autos einen "verzögerten Hochlauf". Des Weiteren würde man für E-Motoren deutlich weniger Komponenten brauchen.