Geld an Freunde schicken oder Einkäufe direkt über WhatsApp bezahlen: Was in einigen Ländern längst möglich ist, könnte künftig auch nach Österreich kommen. Darauf deuten laut News- und Analyseplattform WABetaInfo neue Entwicklungen beim beliebten Messenger hin.
In der Android-Testversion 2.26.43.7 wurde eine neue Funktion entdeckt, mit der Nutzer ihre Zahlungsmethoden direkt in den WhatsApp-Einstellungen verwalten können. Ein ähnliches Feature war zuvor in einer Testversion für das iPhone aufgetaucht.
Besonders vielversprechend ist die Länderauswahl für die Rechnungsadresse. Neben Deutschland, Italien, den Niederlanden und den USA findet sich dort nämlich auch Österreich.
Das könnte darauf hindeuten, dass WhatsApp seine Bezahlfunktionen auf weitere Länder ausweiten will. Eine Bestätigung dafür gibt es allerdings laut WABetaInfo bislang nicht.
Bisher können Nutzer in Indien, Brasilien, Singapur und Mexiko über WhatsApp bezahlen. Welche Möglichkeiten angeboten werden, unterscheidet sich je nach Land.
Die geplante Funktion soll Einkäufe über die Apps des Mutterkonzerns Meta erleichtern und beschleunigen. Konkret können Nutzer künftig Kredit- und Bankkarten hinterlegen, ohne ihre Zahlungsdaten bei jedem Einkauf erneut eingeben zu müssen. Laut WABetaInfo werden Kartendaten verschlüsselt und getrennt von den Profil-Daten des Nutzers abgespeichert.
Hinzufügen lassen sollen sich die Zahlungsmethoden über einen neuen Menüpunkt in den App-Einstellungen, über die sie zum Meta-Kontocenter gelangen. Zusätzlich können Nutzer ihre Lieferadresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse speichern. Die Informationen sollen bei späteren Bestellungen automatisch übernommen werden.
Was User bedenken sollten: Die Funktion befindet sich derzeit noch im Entwicklungsstadium. Auch einen möglichen Starttermin hat die Meta-Tochter WhatsApp bisher nicht genannt. Heißt im Klartext: Bis das Feature tatsächlich breit ausgerollt wird, könnte noch einige Zeit vergehen.