"Mehr als besorgniserregend"

Josef Fritzl ganz blau im Gesicht – das ist die Ursache

Inzesttäter Josef Fritzl ist nach einem Gesicht "ganz blau" im Gesicht. Laut Anwältin Astrid Wagner ist sein Zustand "mehr als besorgniserregend".
Thomas Peterthalner
18.06.2026, 18:22
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Schon einmal soll der verurteilte Inzesttäter in seiner Einzelzelle auf der Krankenstation der Justizanstalt Stein (NÖ) schwer gestürzt sein. Fritzl verbüßt dort seine lebenslange Haftstrafe. Nun zog sich der 91-Jährige erneut bei einem Unfall im Haftraum schwere Verletzungen zu. "Er kam mit Rollator und einer Pflegerin", so Star-Anwältin Astrid Wagner, die ihren Mandanten am Donnerstag (18.6.) in der Justizanstalt besuchte.

"Plötzlich schwarz vor Augen"

"Er sah furchtbar aus, hatte blaue Flecken im Gesicht, quer über die Nase." Auch am Finger soll er sich eine Verletzung zugezogen haben. "Er hat mir erzählt, dass ihm plötzlich schwarz vor Augen geworden ist", so die Wiener Star-Anwältin zu "Heute". Dann kann er sich an nichts mehr erinnern.

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"Antrag auf Entlassung"

Laut Wagner ist ihr Mandat schon seit längerer Zeit haftunfähig. "Ich habe erneut einen Antrag auf Entlassung eingebracht". Fritzl soll in einem Pflegeheim unterkommen, das auf Demenz spezialisiert ist. Wagner habe auch schon ein passendes Heim gefunden. Insgesamt sei der Gesundheitszustand ihres Mandanten besorgniserregend.

Nicht mehr alleine in der Zelle

Fritzl sei nun "am Felsen" in der Justizanstalt Stein nicht mehr alleine im Haftraum. "Das ist auch gut so, falls er wieder stürzt." Der Straftäter soll in eine Dreierzelle verlegt worden sein – auch damit bei Unfällen Hilfe gerufen wird.

Chancen auf Entlassung gering

"Von ihm geht keine Gefahr mehr aus", hofft Anwältin Wagner auf eine positive Entscheidung der Behörde. Die Chancen für eine Entlassung aus der Haft sind aber gering. Vergangene Anträge wurden durch die Bank abgelehnt.

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