Seit Donnerstag dreht sich in der Pfaffstättner Stiftgasse wieder alles um Wein, Musik und Geselligkeit. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (VP) eröffnete den mittlerweile 70. Großheurigen und würdigte das Fest als Fixpunkt der Region.
"Der Pfaffstättner Großheurige ist ein Fest des Weines, der Tradition und der Gemeinschaft", erklärte Mikl-Leitner. Hier könne man genau das genießen, was die Region ausmache: "unsere Herzlichkeit, unsere Gastfreundschaft und unsere Gemeinschaft."
Für Niederösterreich als größtes Weinbaubundesland Österreichs sei Wein weit mehr als nur ein Getränk. Hinter jeder Flasche würden Leidenschaft, Fleiß und viel Arbeit stecken.
Auch Pfaffstättens langjähriger Bürgermeister Christoph Kainz (VP) blickte zurück. Die Geschichte des Festes begann bereits 1954, als auf dem Hauptplatz erstmals eine große Weinkost veranstaltet wurde. Daraus entwickelte sich eine Erfolgsgeschichte, die mittlerweile seit mehr als sieben Jahrzehnten besteht.
"Nur im Miteinander werden kleine Dinge groß", sagte Kainz. Der Großheurige sei dafür das beste Beispiel.
Auch aus der deutschen Partnergemeinde Alzenau-Hörstein (Bundesland Bayern) waren Gäste angereist. Bürgermeister Stephan Noll bezeichnete das Fest sogar als "Exportschlager". Der dortige Hörsteiner Herbst wäre ohne das Pfaffstättner Vorbild nicht entstanden.
Bei der Eröffnung waren auch Niederösterreichs Weinkönigin Marie Huber und die Pfaffstättner Weinkönigin Amanda dabei. Durch den Abend führte Weinbauvereins-Obmann Wolfgang Breyer, für die musikalische Begleitung sorgte die Trachtenkapelle Pfaffstätten.
Bis einschließlich 16. August wird in Pfaffstätten weitergefeiert. Auf die Besucher warten zehn Tage mit Wein, Musik, Regionalkultur und zahlreichen Veranstaltungen.