Wollten "dramatisches Foto"

Jugendliche bei Strand-Ausflug von Flut eingeschlossen

Drei Touristen wollten an einem abgelegenen Strand in Oregon spektakuläre Fotos machen. Dann kam die Flut und schnitt ihnen den Rückweg ab.
Nick Wolfinger
21.09.2026, 12:52
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Ein Ausflug für ein besonders dramatisches Foto endete für drei Touristen im US-Bundesstaat Oregon mit einem stundenlangen Rettungseinsatz. Die Gruppe war zum abgelegenen Lost Boy Beach hinuntergestiegen und wurde dort von der steigenden Flut überrascht.

Der kleine Strand ist bei Ebbe erreichbar, der Weg dorthin allerdings nicht ganz einfach. Besucher müssen über Felsen klettern und durch eine Meereshöhle gehen. Genau dieser Rückweg wurde den drei Touristen schließlich zum Verhängnis: Das Wasser stieg und versperrte ihnen den Weg.

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Kein Handyempfang am Strand

Die Gestrandeten hatten keinen normalen Handyempfang. Über die Satelliten-Notruffunktion eines Smartphones oder einer Smartwatch konnten sie dennoch Hilfe rufen.

Gegen 15.45 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte schickten zunächst eine Drohne los, um sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen. Dabei entdeckten sie die drei Touristen auf einem der letzten trockenen Flecken des Strandes.

Um zusätzlich auf sich aufmerksam zu machen, hatten die Urlauber aus Ästen ein großes "SOS" auf den Boden gelegt.

Warten auf Ebbe zu gefährlich

Zunächst überlegten die Retter, mit der Bergung bis zur nächsten Ebbe zu warten. Doch die drei waren zu diesem Zeitpunkt bereits nass und kalt. Wegen der Gefahr einer Unterkühlung entschieden sich die Einsatzkräfte, nicht länger zuzuwarten.

Die Rettung gestaltete sich allerdings schwierig. Starker Wellengang und sogenannte Sneaker Waves machten den Einsatz besonders gefährlich. Dabei handelt es sich um plötzlich auftretende, ungewöhnlich große Wellen, die deutlich weiter auf den Strand laufen können als die Wellen davor.

Retter kämpfen sich durch Brandung

Die Feuerwehr arbeitete sich schließlich entlang der felsigen Küste zu den Eingeschlossenen vor. Die Einsatzkräfte waren dabei mit Seilen gesichert.

Bei den Touristen angekommen, statteten die Retter sie mit Schwimmwesten aus und brachten sie durch die Brandung zurück in Sicherheit.

Nach rund fünf Stunden war das Strand-Drama vorbei. Die drei kamen mit Schrammen und blauen Flecken davon - ernsthaft verletzt wurde niemand.

NW,21.09.2026, 12:52
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