Vorladungen zurückgezogen

Justizministerium rudert im Streit um Trump-Jet zurück

Nach Kritik an Sicherheitsmängeln bei Donald Trumps neuem Präsidentenflugzeug zieht das US-Justizministerium Vorladungen gegen Journalisten zurück.
Newsdesk Heute
24.07.2026, 19:17
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Im Streit um einen Zeitungsbericht über Sicherheitsmängel beim neuen Luxusflieger von US-Präsident Donald Trump hat das US-Justizministerium einen Rückzieher gemacht. Laut "New York Times" zog die Bundesstaatsanwaltschaft bei einer Anhörung am Donnerstag eine zuvor ausgesprochene Vorladung mehrerer Journalisten zurück.

Diese Reporter hatten darüber berichtet, dass es beim neuen Präsidentenflugzeug – ein Geschenk aus Katar – Sicherheitsbedenken gebe. Nach dem Bericht wurden die Journalisten vorgeladen. Die Staatsanwaltschaft hat verlangt, dass sie Telefondaten und Aufzeichnungen der Reporter herausgeben.

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Die "New York Times" spricht von einem Angriff auf die Pressefreiheit, der Trump-kritische Medien "einschüchtern" solle. Deshalb ist die Zeitung gegen die Vorladungen und die Forderung der Regierung vor Gericht gezogen.

"Das luxuriöseste Flugzeug der Welt"

Bei einer Anhörung in New York haben die Bundesstaatsanwälte nun laut den Anwälten der Zeitung zugesagt, "die Vorladungen zum jetzigen Zeitpunkt zurückzuziehen". In den Artikeln ging es um Trumps Abreise vom NATO-Gipfel in Ankara vor zwei Wochen.

Während er für den Hinflug noch das von ihm als "das luxuriöseste Flugzeug der Welt" gelobte neue Flugzeug aus Katar nutzte, flog er beim Rückflug aus der türkischen Hauptstadt dann doch mit einer alten Air Force One. Die geschenkte Luxusmaschine ließ Trump ohne ihn zum britischen Luftwaffenstützpunkt Mildenhall fliegen.

Erst dort wechselte er in das neue Flugzeug. Die "New York Times" berichtete danach über mögliche Gründe: Der Personenschutz von Trump habe Sicherheitsbedenken geäußert. Die Maschine aus Katar sei nicht mit den gleichen Sicherheitssystemen ausgestattet wie die bisherigen US-Präsidentenflugzeuge, so die Zeitung.

Trump hat inzwischen angekündigt, dass das Flugzeug aus Katar umgebaut und aufgerüstet werden soll. Ob es dabei wirklich um Sicherheitsbedenken geht, dazu hat er sich nicht geäußert.

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