Seit dem Wochenende treibt ein Känguru in Niederösterreich sein Unwesen! In der Nacht auf Samstag bremste ein Känguru "Heute"-Leserin Ines und drei weitere Personen aus, am frühen Montag sah Leser Sebastian den Aussie-Hüpfer auf dem Weg in die Arbeit. Wo sich das Tierchen derzeit aufhält, ist völlig unklar.
Es sind Szenen, die sich nicht alle Tage abspielen: Auf der Heimkehr von einer Pferdemesse fuhr Leserin Ines am Freitag gegen Mitternacht durch Langenlois. Plötzlich musste sie anhalten, denn: Vor ihren Augen sprang ein Känguru herum.
Im Auto herrschte zunächst Kängu-Ruhe. Keiner wollte so recht aussprechen, was da vor ihnen saß. Auch "Heute"-Leserin Ines traute ihren Augen nicht: "Ein Känguru?" Die Niederösterreicherin alarmierte die Polizei, doch die Beamten kamen zu spät und dem Beuteltier gelang die Flucht in die Wildnis.
Am Montag gegen 7 Uhr tauchte der Hüpfer dann wieder auf, diesmal auf einem Weg nahe eines Weinfeldes. Leser Sebastian fuhr mit seinem Skoda in die Arbeit – auch er traute seinen Augen nicht: "Ich habe geglaubt, ich träume." Wie Ines nahm auch Sebastian das Känguru mit seinem Smartphone auf.
Wie es das Känguru bis ins Weinviertel schaffte, ist bislang völlig unklar. "Ob Emil der Elch oder Sydney das Känguru, wie ich es nenne. Es wird immer interessanter in Österreich", beschreibt Sebastian die tierische Entdeckung.
Wo sich das Tier derzeit aufhält, ist ebenso unklar. Klar ist hingegen: Beide "Heute"-Leser alarmierten die Polizei, mehrere Känguru-Entdecker sollen bereits bei der Polizei angerufen haben.