Austria oder Australia?

Wildwechsel! Känguru stoppt Auto in Niederösterreich

In der Nacht auf Samstag machten vier Niederösterreicher eine tierische Entdeckung. Ein Känguru stellte sich den Lesern in den Weg.
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05.10.2026, 09:43
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Da hat wohl jemand Austria mit Australia verwechselt! In der Nacht auf Samstag machten vier Heimkehrer bei Langenlois (Niederösterreich) eine ungewöhnliche Begegnung: Mitten auf der Straße saß plötzlich ein Känguru. Der ungewöhnliche "Hüpf-Besuch" sorgte für ungläubiges Staunen.

Kein Scherz! Mitten auf Straße hüpfte ein Känguru

Von der Pferdemesse direkt nach Down Under? Vier Personen waren gegen Mitternacht von der Arena Nova auf dem Heimweg, als sie bei einem Baumarkt in Kammern bei Langenlois plötzlich der höchst ungewöhnlichen Verkehrsteilnehmer zum Anhalten zwang.

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Im Auto herrschte zunächst Kängu-Ruhe. Keiner wollte so recht aussprechen, was da vor ihnen saß. Auch "Heute"-Leserin Ines traute ihren Augen nicht: "Ein Känguru?"

Ein Leserreporter-Video von Leserin Ines zeigt die unfassbare Entdeckung.

"Austria" plötzlich "Australia"

Die vier hielten an, um den tierischen Nachtschwärmer von der Fahrbahn zu lotsen. Denn auch wenn zwischen Austria und Australia bekanntlich nur ein paar Buchstaben liegen – ein Känguru auf einer niederösterreichischen Straße ist dann doch eher selten und vor allem gefährlich.

Die Gruppe wählte laut eigener Aussage den Polizeinotruf 133. Dort dürfte man bei der Meldung zunächst große Augen gemacht haben. Rund 20 Minuten später kam der Rückruf. Auch die Polizei konnte die Geschichte anfangs offenbar kaum glauben.

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Gemeinsam soll man versucht haben, den ungewöhnlichen Ausreißer einzufangen. Doch der tierische Besucher hatte offenbar andere Pläne. Nach rund einer Stunde soll es schließlich gelungen sein, das Känguru von der Straße weg und in Richtung Wildnis zu scheuchen. Skippy machte sich aus dem Staub.

Auto hüpfte nach Känguru-Sichtung nicht mehr an

Für die vier Helfer war das nächtliche Abenteuer damit aber noch nicht vorbei. Während der Känguru-Aktion hatten sie mit ihrem Auto die Szenerie ausgeleuchtet. Das Tier war weg – dafür machte nun die Autobatterie keinen Hüpfer mehr.

Gegen 2 Uhr nachts musste schließlich noch Starthilfe her. Damit endete eine Heimfahrt, die wohl keiner der Beteiligten so schnell vergessen wird.

red,05.10.2026, 09:43