Tierisch gutes Jahr

Kärntner Bienen werden jedes Jahr fleißiger

Kärntens Imker freuen sich über stabile Honigerträge, doch kristalliner Honig stellt mancherorts eine Herausforderung für die Bienenhaltung dar.
Heute Tierisch
13.07.2026, 09:08
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In Kärnten schaut es heuer bei der Honigernte wieder gut aus. Wie schon im Vorjahr gibt es im ganzen Land ordentliche Erträge. Besonders im Osten sind zum zweiten Mal hintereinander erfreuliche Ergebnisse eingefahren worden. Pro Bienenstock kommen mindestens 25 Kilo zusammen – das entspricht dem Kärntner Durchschnitt. Im Westen könnten die Erträge sogar noch besser sein, sagt Christoph Weinberger, der Honigreferent vom Landesverband für Bienenzucht. Wie orf.at berichtet, könnte es also heuer ein richtig starkes Honigjahr werden.

Beim Preis pro Kilo gibt es Unterschiede. Laut dem Honigreferenten aus dem Granitztal empfiehlt der Verband 18 Euro pro Kilo. Im Westen Kärntens ist der Honig oft ein bisserl teurer als im Osten.

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Schon von buntem Honig gehört? Dieser Imker setzt darauf:

Bienen können gut mit Hitze!

Die Sommerhitze macht den Bienen übrigens wenig aus. Sie holen sich das Wasser aus dem Nektar, der viel Feuchtigkeit enthält. Durch das Verdampfen davon kühlen sie ihren Stock. "Wenn der Nektarfluss endet, müssen sie wieder mehr Wasser zur Kühlung des Stockes suchen." Das kann zwar zu Problemen führen, aber grundsätzlich kommen die Bienen damit gut zurecht, meint der Experte.

„Wenn der Nektarfluss endet, müssen sie wieder mehr Wasser zur Kühlung des Stockes suchen“
Imker

Eine Herausforderung gibt es aber: den sogenannten Melezitose-Honig. Dieser Honigtau macht den Honig fest und kristallin. Besonders in Ober- und Unterkärnten ist das ein Problem, so Weinberger. Der Honig kann nicht geschleudert werden und bleibt in den Waben. Für die Imker ist das mühsam, denn dieser Honig kann bei der Überwinterung der Bienen Verdauungsprobleme auslösen – schuld ist der hohe Mineralstoffgehalt.

Die Qualität des heurigen Honigs dürfte durchwegs optimal sein. Offiziell werden die Honige der einzelnen Imker dann im November miteinander verglichen.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 13.07.2026, 09:14, 13.07.2026, 09:08
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