Ein Ort zum Reden, Lachen und einfach Zusammensitzen: Mit einem gemütlichen Kick-Off hat der Samariterbund Wien die neue "Plauderecke" im Sozialmarkt Böckhgasse (Wien-Meidling) eröffnet – und setzt damit ein starkes Zeichen gegen Einsamkeit. Zwischen Einkaufskörben und Regalen wird nicht nur eingekauft, sondern vor allem eines: miteinander gesprochen.
Bei kostenlosem Kaffee und kleinen Snacks kamen zahlreiche Gäste zusammen – von Stammkunden bis zu neugierigen Nachbarn. Mit dabei: Bezirksvorsteher Wilfried Zankl (SPÖ) sowie die Präsidentin des Samariterbundes Wien, Susanne Drapalik.
Die Sozialmärkte des Samariterbundes sind längst mehr als Orte der Nahversorgung für Menschen mit geringem Einkommen. Sie sind Treffpunkte, soziale Drehscheiben – Orte, an denen man sich kennt und füreinander da ist.
Öffnungszeiten der Plauderecke:
Montag und Freitag: 8 bis 10 Uhr
Mittwoch: 13 bis 15 Uhr
Ort: Sozialmarkt Böckhgasse, Böckhgasse 2–4, 1120 Wien
Mit der neuen Plauderecke wird dieses Miteinander nun bewusst gestärkt. Besucher können hier verweilen, plaudern, neue Kontakte knüpfen oder einfach ein paar Minuten dem Alltag entfliehen. Die Plauderecke steht allen offen – ganz unabhängig davon, ob man im Sozialmarkt einkaufsberechtigt ist oder nicht.
"Gerade in herausfordernden Zeiten spüren wir, wie wichtig soziale Nähe und persönliche Gespräche sind", betonte Präsidentin Susanne Drapalik bei der Eröffnung. "Mit der Plauderecke schaffen wir bewusst Raum für Begegnung. Gemeinschaft bedeutet für uns, füreinander da zu sein und zuzuhören."
Auch Bezirksvorsteher Wilfried Zankl zeigte sich begeistert vom neuen Angebot "Diese Plauderecke ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie man mit einfachen Mitteln Großes bewirken kann. Hier entsteht ein Ort, an dem Menschen zusammenfinden – generationenübergreifend und unabhängig von Herkunft oder Einkommen. Solche Initiativen stärken den Zusammenhalt im Bezirk enorm."
Ob Jung oder Alt, alleinstehend oder mit Familie – Einsamkeit kann jede und jeden treffen. Die neue Plauderecke versteht sich daher als niederschwellige Anlaufstelle für alle, die sich nach einem Gespräch sehnen oder einfach Gesellschaft suchen. In Zukunft soll das Projekt auch an anderen Standorten umgesetzt werden.