Neuer Fine-Dining-Hotspot am Bischof Faber-Platz 8 in Wien-Währing. Im Ossa wird auf Hochküche am Puls der Zeit gesetzt, aber reduziert auf das Wesentliche. Der Name soll Programm sein: "Ossa" bedeutet Knochen auf Latein – nichts wird verschwendet, alles wird verwertet.
Darum geht es: Kochen mit dem ganzen Produkt, lautet das Motto. Vom Blatt bis zur Wurzel, vom Knochen bis zur Haut. Nachhaltigkeit soll hier im Lokal von Miguel Giraldo gelebte Praxis sein.
"Die Küche von Ossa basiert auf sorgfältig ausgewählten regionalen Produkten, die mit zeitgenössischen Techniken und einer globalen Perspektive interpretiert werden", so der Betreiber. Jeder Gang soll Herkunft, Saison und Charakter widerspiegeln – ohne unnötige Inszenierung.
Ein kleiner Blick in die Speisekarte überzeugt: So trifft etwa Wurzelgemüse wie Topinambur und Urkarotte auf eine kräftige Leche de Tigre und Tempura-Wirsing. Danach folgen Jakobsmuscheln mit Parmesankeks, Limetten-Gel und einer süß-herben Mole aus Johannisbrot. Den Abschluss bilden Ravioli mit Ossobuco-Füllung, winterlichen Microgreens und einer feinen Beurre blanc aus Spinat – klingt herrlich, schmeckt köstlich. Geöffnet Donnerstag bis Samstag, 18 bis 23 Uhr. Brunch: Samstag und Sonntag von 8:30 bis 14:30 Uhr – mehr auf der Homepage.