Andreas Gabalier kennt man meist in Lederhose und mit Volksmusik im Gepäck. Bei Monika Gruber zeigt der "Volks-Rock'n'roller" nun aber eine ganz andere Seite: In ihrem Podcast "Die Gruaberin" plaudert der Sänger über seine Kindheit und verrät, dass seine musikalische Laufbahn schon früh ihren Anfang nahm.
Seine Mutter brachte ihn bereits mit sechs Jahren dazu, ein Instrument zu lernen. Auch ein Jus-Studium begann Gabalier später – lange hielt es ihn dort allerdings nicht. Für eine besonders überraschende Anekdote sorgt dann seine Zeit als kleiner Balletttänzer.
Bereits mit vier und fünf Jahren besuchte er Ballettunterricht und stand sogar bei Aufführungen auf der Bühne. "Auf einem Haxn wird Zähneputzt, weil dann wirst du die größte Ballerina überhaupt", erinnert er sich schmunzelnd an einen Spruch aus seiner Familie. Mit sechs Jahren wechselte er schließlich aufs Eis und widmete sich dem Eishockey. "Wirklich?", fragt Gruber verblüfft, worauf Gabalier versichert: "Genau so wars."
"Ein Tütü habe ich mir erspart damals, das war noch nicht so eng damals bei den Boys zu dem Zeitpunkt", zwinkert er dann. Trotzdem denkt er gerne zurück: "Aber es war eine sehr, sehr lustige Zeit auch, weil ich mit meinem damaligen besten Freund aus dem Kindergarten einfach in der Ballett-Schule war."
Einmal jährlich gab es eine Aufführung, wo er erste Bühnenluft schnupperte, ehe das Kapitel endete. Ganz verschwunden sind die Fähigkeiten aber nicht: "Der Grund, warum ich mir nie meine Bandeln gerissen hab – weil ich heute noch einen Spagat kann."
Übrigens: Mit seiner Ballett-Vergangenheit ist Gabalier nicht allein. Auch sein großes Vorbild Arnold Schwarzenegger nahm als Erwachsener Ballettunterricht. Actionstar Jean-Claude Van Damme tat es ihm ebenfalls gleich und erklärte einst: "Ballett ist eine Kunst, aber es ist auch eine der härtesten Sportarten überhaupt. Wenn du ein Ballett-Training überlebst, überlebst du das Training in jeder anderen Sportart."