Am Höllerersee in St. Pantaleon (Bez. Braunau) kam es am Freitag zu einem Zwischenfall, der sehr böse hätte enden können: Ein junges Mädchen war mit seiner Familie am See Eislaufen, als es in ein Loch einbrach, das fürs Eisbaden geöffnet war.
Zum Glück wurde der Vorfall sofort bemerkt. Mehrere Beobachter reagierten rasch und eilten dem Kind zu Hilfe – auch der Großvater handelte geistesgegenwärtig und konnte seine Enkelin aus dem Wasser ziehen.
Bürgermeister Walter Hartl (Offene Gemeinde Liste) mahnt via Social Media: "Wenn man sich vor Augen führt, wie ein solcher Unfall hätte ausgehen können, wird einem das Ausmaß dieser Situation erst richtig bewusst."
Im Gespräch mit "Heute" richtet der Ortschef auch noch einen Appell an alle Eisbader: "Denk auch an die anderen und sichere das Loch ab, weil wenn das leicht zufriert und es dann vielleicht noch drauf schneit, dann hast du eine Falle gebaut. Das kann katastrophal enden. Es geht hier um eine moralische Verantwortung."
Auch die Stadt Linz warnte zuletzt schon wegen des Winter-Trends: Die Eisflächen auf den beliebten Badeseen wie dem Pichlinger See, dem Pleschinger See und dem Weikerlsee seien alles andere als sicher. Zwar wirken sie auf den ersten Blick stabil, doch das täuscht – das Eis ist stellenweise viel zu dünn. Es bestehe Lebensgefahr.