Vergangenes Wochenende am Sonntag kam es in Amriswil in der Schweiz in einer Wohnung eines Hochhauses zu einem Brand. Die 41-jährige Mieterin der Wohnung wurde schwer verletzt und musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden, wie die Kantonspolizei in einem Communiqué mitteilt. Zusätzlich musste eine weitere 61-jährige Bewohnerin der Liegenschaft leicht verletzt ins Spital gebracht werden. Die Wohnung soll laut Mediensprecherin Claudia Brunner nicht mehr bewohnbar sein.
Der Tierschutzverein Romanshorn vermeldet nun, dass zwei Hauskatzen, die in der Wohnung leben, geborgen werden konnten. "Wir wurden von der Nachbarin kontaktiert, dass zwei Katzen abgeholt werden müssen", sagt Rita Krapf, Medienverantwortliche des Tierschutzvereins Romanshorn, zu 20 Minuten. Die beiden Katzen waren völlig mit Ruß befleckt, sollen ansonsten jedoch keine physischen Verletzungen davongetragen haben.
Die etwas größere der beiden Katzen wusste sich selbst zu helfen: "Sie ist vom vierten Stock aus dem Fenster gesprungen. Den beiden Katzen geht es jedoch den Umständen entsprechend gut", schreibt der Tierschutzverein Romanshorn in einem Facebook-Post.
Obwohl Amriswil einen eigenen Tierschutzverein hätte, musste das Team von Rita Krapf für den Einsatz einspringen. "Sie waren wohl nicht erreichbar." Die beiden Katzen befinden sich aktuell in der Obhut des Tierschutzvereins. "Sie werden so lange bei uns in der Pflegestation bleiben, bis die Besitzerin die Haltung wieder aufnehmen kann."
Wie lange das geht, kann aktuell nicht gesagt werden. "Der gesundheitliche Zustand der betroffenen Personen ist der Polizei nicht bekannt", sagt Matthias Graf, Mediensprecher bei der Kantonspolizei Thurgau. Bestätigt werden kann jedoch, dass zwei Katzen durch die Feuerwehr Amriswil geborgen wurden. "Die Brandursache ist noch Gegenstand der Ermittlung des Brandermittlungsdienstes."