Lkw erfasste 14-Jährigen

Kein Helm, Kopfhörer: Bub starb bei Crash mit E-Scooter

Ein 14-Jähriger wurde in Wien-Liesing von einem Lkw überrollt. Der Bub war auf dem Gehsteig unterwegs, trug keinen Helm – Kopfhörer wurden gefunden.
14.10.2026, 22:30
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Nun werden immer mehr Details zu dem schrecklichen E-Scooter-Unfall in Wien-Liesing bekannt. Ein 14-Jähriger starb am Dienstag in der Josef-Österreicher-Gasse. Der junge Wiener fuhr am Gehsteig die Erlaaer Straße Richtung Atzgersdorfer Platz entlang. Bei der Josef-Österreicher-Gasse kam es zu dem schrecklichen Unfall.

Von Lkw mitgeschleift

Der 14-Jährige wollte laut Polizei geradeaus fahren, zwei Lkw bogen ab. Der Bub wurde von einem Lastwagen erfasst und mitgeschleift. Er erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen, verstarb wenig später im Spital. Der genaue Unfallhergang ist noch unklar.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Kein Helm, Kopfhörer

"Die Lkw-Lenker beteuern glaubhaft, nichts von dem Unfall bemerkt zu haben", so ein Sprecher der Wiener Polizei. Der Bub trug keinen Helm, am Boden wurden Kopfhörer gefunden. Nun wird ermittelt, welcher Lkw den Buben seitlich beim Abbiegen erfasste. Spuren an den Fahrzeugen wurden von der Polizei bereits gesichert.

Mit Helikopter ins Spital

Der tragische Unfall ereignete sich am Dienstag (13.10.) gegen 14.30 Uhr in der Josef-Österreicher-Gasse in Wien-Liesing. Der Jugendliche wurde noch an der Unfallstelle reanimiert und anschließend mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Dort verloren die Ärzte den Kampf um das Leben des Buben.

Hier kam es zu dem tragischen Unfall in Wien-Liesing.
Denise Auer

Heuer bereits fünf Scooter-Tote

Laut Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) sind heuer in Österreich bereits mindestens fünf Menschen bei E-Scooter-Unfällen ums Leben gekommen. Im gesamten Vorjahr 2025 gab es sechs Todesopfer.

Immer mehr Verletzte

Auch die Zahl der Verletzten durch E-Scooter-Unfälle ist laut KfV stark angestiegen. Während 2019 noch rund 1.200 Menschen nach E-Scooter-Unfällen im Spital behandelt werden mussten, waren es 2025 bereits 10.200. Die Zahl hat sich damit innerhalb von sechs Jahren fast verneunfacht.

KfV für Tempolimit

Angesichts der steigenden Unfallzahlen fordert das KfV strengere Regeln. Klaus Robatsch, Leiter des Bereichs Verkehrssicherheit, spricht sich dafür aus, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von E-Scootern von derzeit 25 auf 20 km/h zu drosseln.

Mindestalter anheben

Auch das Mindestalter soll nach Ansicht des KFV angehoben werden. Derzeit dürfen Kinder in Österreich bereits ab neun Jahren mit Radfahrausweis beziehungsweise ab zwölf Jahren ohne Radfahrausweis mit E-Scootern fahren.

pet, 14.10.2026, 22:30
Weitere Storys