Gröden, Alta Badia, Livigno oder jüngst der Flutlicht-Klassiker in Madonna di Campiglio – Pariasek war in den letzten Wochen nicht aus Weltcup-Übertragungen des ORF wegzudenken. Seit der Absetzung des umstrittenen Ex-Sportchefs Hannes Aigelsreiter beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist der 61-Jährige wieder vermehrt im Einsatz.
So freilich auch bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina. Nicht jedoch im so prestigeträchtigen Olympia-Studio, also den mehrfach über den Tag verteilt ausgestrahlten Überblickssendungen des heimischen Rundfunks. Durch die tagtäglichen Studio-Sendungen führen abwechselnd Karoline Rath-Zobernig, Lukas Schweighofer, Karina Toth und Bernhard Stöhr.
Pariasek ist aber freilich auch im Einsatz – als Präsentator im Zielraum der Ski-Alpin-Bewerbe der Frauen am Fuße der Tofana in Cortina d'Ampezzo. Alina Zellhofer ist Pariaseks Gegenstück bei den Männern in Bormio. Kommentiert werden die Ski-Alpin-Bewerbe bei den Männern wie gewohnt von Oliver Polzer und Thomas König sowie von Peter Brunner und Ernst Hausleitner bei den Frauen. Hans Knauß (Speed) und Thomas Sykora (Technik) bei den Männern sowie Nici Schmidhofer (Speed) und Marlies Raich (Technik) bei den Frauen geben ihre Expertise ab. Im Skispringen sitzen Michael Roscher und Toni Oberndorfer gemeinsam mit dem Experten Andreas Goldberger am Mikrofon.
Der ORF überträgt 500 Stunden live vom Sport-Spektakel aus Norditalien, bis zu 25 Stunden pro Tag, aufgeteilt auf ORF1 und ORF Sport+. Rund 80 Personen umfasst das ORF-Team von Redaktion und Technik an den Wettkampfstätten von Cortina bis Mailand, insgesamt sind 115 Personen im Einsatz. Eine große Ehre dabei: Regisseur Michael Kögler wurde als Regisseur der Alpin-Bewerbe der Männer in Bormio ausgewählt – als erster ORF-Regisseur seit Lucky Schmidleitner 1976 in Innsbruck.
Die Olympischen Winterspiele beginnen am 6. Februar, die Schlussfeier geht am 22. Februar über die Bühne.