Leiche im Park gefunden

"Kein Unfall" – Alberts Cousin erhebt schweren Verdacht

Der mysteriöse Tod von Antoine de Massy (†29) erschüttert das Fürstenhaus von Monaco. Nun meldet sich sein Vater mit einer brisanten Aussage zu Wort.
03.11.2026, 17:03
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Was geschah wirklich in jener Nacht, in der Antoine de Massy sein Leben verlor? Seit der 29-jährige Verwandte von Fürst Albert II. (68) am 25. Oktober tot aufgefunden wurde, versuchen Ermittler in Monaco, seine letzten Stunden zu rekonstruieren.

Jetzt äußert sich sein Vater, Baron Christian de Massy (77), erstmals ausführlich zu der Tragödie. Im Interview mit der italienischen Zeitung "Corriere della Sera" macht er deutlich, dass er nicht an einen tragischen Unfall glaubt.

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"Weder ein Unfall noch Suizid"

"Ich schließe das völlig aus", erklärt der trauernde Vater. Es sei weder ein Unfall noch Suizid gewesen. Mehr könne er derzeit nicht sagen, da die Ermittlungen noch laufen.

Eine besonders rätselhafte Rolle spielen dabei Aufnahmen von Überwachungskameras.

Nach Angaben des Vaters soll sich ein bislang unbekannter Mann seinem Sohn genähert haben, als dieser ein Lokal verließ. Antoine sei gemeinsam mit dem Mann auf Videoaufnahmen zu sehen gewesen.

Dann verliert sich die Spur.

Als die Kameras die betreffende Stelle wieder erfassten, sei laut Christian de Massy nur noch der andere Mann zu sehen gewesen. Was in der Zwischenzeit geschah, ist weiterhin ungeklärt.

13 Meter in die Tiefe gestürzt

Antoines Leiche wurde am Sonntagabend in einer tiefer gelegenen Grünfläche hinter einem Gebäude am Boulevard du Larvotto gefunden.

Nach ersten Erkenntnissen der Gerichtsmedizin starb der 29-Jährige vermutlich durch einen Sturz aus rund 13 Metern Höhe.

Die entscheidende Frage lautet nun: Wie kam es zu diesem Sturz?

Im Zusammenhang mit dem Todesfall sitzt ein 42-jähriger Mann in Untersuchungshaft. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und unterlassenen Hilfeleistung ermittelt. Der Mann bestreitet die Vorwürfe. Für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

Die Staatsanwaltschaft betont, dass die genauen Umstände des Todes weiterhin untersucht werden. Auch ein Unfall ist aus Sicht der Behörden bislang nicht ausgeschlossen.

Familie bereitet letzten Abschied vor

Während die Ermittlungen weiterlaufen, steht der Familie ein besonders schwerer Tag bevor.

Am Mittwochsoll Antoine de Massy in der Kathedrale Notre-Dame-Immaculée in Monaco verabschiedet werden.

Bereits am Dienstagabend ist eine private Totenwache in der Kapelle des Fürstenpalastes geplant.

Auch frühere Wegbegleiter werden zur Trauerfeier erwartet. Darunter ist sein argentinischer Tennistrainer Leandro Gubler, der Antoine während seiner sportlichen Laufbahn begleitet hatte.

Der junge Royal-Verwandte hatte einst von einer großen Tenniskarriere geträumt. Bereits als Kind zog er mit seinem Vater nach Miami, um dort zu trainieren. Eine Handgelenksverletzung beendete seine sportlichen Ambitionen vorzeitig.

Für Fürst Albert und Fürstin Charlène (48) ist der Tod ein schwerer Verlust. Das Paar hatte bereits kurz nach Bekanntwerden der Tragödie sein Beileid ausgesprochen.

red, 03.11.2026, 17:03
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