Fast ein Viertel der Amerikaner (24 %) gibt jährlich über 500 Dollar für Autowäschen und Reparaturen im Zusammenhang mit Vogelkot aus, wobei Tesla- und BMW-Besitzer die höchsten Kosten zu tragen haben.
Eine neue Umfrage unter 1.000 amerikanischen Autofahrern ergab, dass braune Fahrzeuge am meisten Vogelkot anziehen, gefolgt von roten und schwarzen Autos. Weiße und silberne Autos rangierten am Ende der Skala, was darauf hindeutet, dass hellere Farben einen gewissen Schutz vor dem Angriff aus der Luft bieten.
Glänzende Oberflächen verursachen ein weiteres Problem. Motorhauben und Seitenspiegel können wie Spiegel wirken und das eigene Bild eines Vogels reflektieren. Während der Paarungszeit können territoriale Vögel ihr Spiegelbild mit einem Rivalen verwechseln, was zu wiederholten "Angriffen" auf dasselbe Fahrzeug führt.
Vogelkot enthält Harnsäure, die sich bei Nichtbehandlung in den Lack fressen und bleibende Spuren auf der Fahrzeugoberfläche hinterlassen kann. Die finanziellen Folgen summieren sich schnell.
Vögel besitzen die Fähigkeit, ultraviolettes Licht zu erkennen, wodurch sie im Vergleich zu Menschen ein verbessertes Farbsehen haben. Bestimmte Farbtöne fallen in ihrem Gesichtsfeld stärker auf, was möglicherweise erklärt, warum dunklere Farben als bevorzugte Ziele erscheinen.
Abgesehen von der Farbe sind bestimmte Marken stärker betroffen als andere. Ram-Trucks führen die Liste der am häufigsten von Vogelkot betroffenen Fahrzeuge an, dicht gefolgt von Jeep und Chevrolet. Nissan und Dodge runden die Top 5 ab.
Ob es nun an der kantigen Form dieser Fahrzeuge, ihrer Beliebtheit auf den Straßen oder einfach nur an Pech liegt – diese Marken sind stärker als andere von Vogelkot betroffen.
Autos, die unter Bäumen, Stromleitungen oder Straßenschildern geparkt sind, stehen direkt unter einigen der häufigsten Sitzplätzen von Vögeln. Diese Stellen bieten Vögeln Sicherheit und gute Sicht, gefährden aber die Sauberkeit des Wagens.
Mehr als jeder zwanzigste Amerikaner (6 %) sagte Pläne ab oder verschob sie, weil sein Auto durch Vogelkot zu verschmutzt war, und mehr als jeder Zehnte (14 %) wurde beim Ein- oder Aussteigen selbst mit Vogelkot beschmutzt. Diese Erfahrungen haben das Parkverhalten der Menschen verändert. Fast ein Drittel der Amerikaner (29 %) hat seinen üblichen Parkplatz gewechselt, um Vogelkot zu vermeiden. Viele Autofahrer nehmen Umwege in Kauf, um ihr Auto sauber zu halten.
Autofahrer können zwar das Verhalten der Vögel nicht ändern, aber sie können das Risiko verringern. Das Parken in überdachten Bereichen bietet, wenn möglich, den zuverlässigsten Schutz. Autoabdeckungen sind eine erschwingliche Alternative für diejenigen, die langfristig im Freien parken möchten. Das Vermeiden von Parkplätzen unter Bäumen, Leitungen oder Vorsprüngen, wo Vögel häufig nisten, trägt ebenfalls dazu bei, das Risiko zu minimieren.