Samuel Prinz-Reiterer wurde nur 22 Jahre alt. Am 30. Jänner 2026, an seinem Geburtstag, entschied er sich für den begleiteten Suizid. Licht, Geräusche, selbst die kleinste Bewegung wurden für ihn wegen seiner Erkrankung, ME/CFS, zur Qual – so wollte der junge Mann nicht weiterleben.
Bei seinem Begräbnis am 11. Februar kamen tausende Euro an Spenden zusammen. Auf den Wunsch von Samuels Familie kommen diese nun der Österreichischen Gesellschaft für ME/CFS zugute.
"Anstelle von Blumen und Kränzen ersuchen wir, die ME/CFS-Forschung zu unterstützen", schreibt Samuels Familie auf der Parte. Eine Spendenbox wurde extra dafür in Zwettl aufgestellt.
Beim Begräbnis wurden nun 5.000 Euro gespendet. "Die Familie hat sich entschieden, diesen Betrag der Österreichischen Gesellschaft für ME/CFS zu widmen", schreibt die Gesellschaft auf Facebook.
In der ORF-Beitrag Hinter den Schlagzeilen spricht Samuels Mutter offen über ihren Sohn: "Er war sehr lebensfroh", beschreibt sie, immer wieder steigen ihr Tränen in die Augen.
Nach seiner Coronainfektion im Sommer 2024 ging es jedoch bergab. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich immer weiter – schließlich kam er selbst auf die Idee, dass er an ME/CFS leiden könnte. Der Verdacht bewahrheitete sich, ein Ärztemarathon folgte – helfen konnte keiner. Aus diesem Grund liegt der Familie die Unterstützung der Forschung besonders am Herzen.