Die Causa rund um den Tod des ehemaligen Sektionschefs im Justizministerium Christian Pilnacek ist um ein Kapitel reicher. Am Freitag wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Eisenstadt die Ermittlungen einstellt.
Wie man gegenüber der APA mitteilte, gebe es keine maßgebliche Änderung der Beweislage. Heißt: keine Hinweise auf Fremdverschulden. Wie der "Standard" berichtet, seien rechtsmedizinische Stellungnahmen eingeholt worden. Zudem habe man die Smartwatch des ehemaligen Justiz-Spitzenbeamten ausgewertet und gerichtsmedizinische Gutachten eingeholt. Dabei sei man zum Schluss gekommen, dass die Ergebnisse der ersten Obduktion bestätigt werden können.
Im Oktober 2023 war Pilnacek tot in einem Nebenarm der Donau in Niederösterreich gefunden worden. Ursprünglich war man von Suizid ausgegangen. Seitens der Oberstaatsanwaltschaft Wien wurde das Verfahren im Herbst 2025 der Staatsanwaltschaft Krems entzogen und nach Eisenstadt weitergegeben.
So wollte man das "Vertrauen in die volle Unvoreingenommenheit und Unparteilichkeit bei der Führung des Ermittlungsverfahrens" gewährleisten. Der Tod von Pilnacek beschäftigte nicht nur die Behörden.
Seit Beginn des Jahres läuft dazu auch ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss. Die aktuelle Entwicklung dürfte beim nächsten Termin in der kommenden Woche Thema werden.