Schwere Vorwürfe

"Keiner kümmerte sich" – Frau (77) kritisiert Spital

Eine 77-jährige Salzburgerin erhebt schwere Anschuldigungen gegen ein Spital. Die Klinik bestreitet die Vorwürfe und sucht den Dialog.
Newsdesk Heute
24.09.2026, 12:16
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Kein Essen und fehlende Betreuung: Eine 77-jährige Salzburgerin soll einen unangenehmen Krankenhausaufenthalt gehabt haben, den sie nun gegenüber der "Krone" anprangert. Demnach habe alles mit einer Operation an der Hüfte im Krankenhaus Oberndorf begonnen.

Seither gehe es der Pensionistin auch wieder gut. Der Eingriff war auch nicht das Problem. Vielmehr sei die Reha schrecklich gewesen, schildert die Frau. So sei sie ohne eine Information zu erhalten in die Landesklinik St. Veit verlegt worden.

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Kein Bett, kein Essen

Dort sei sie dann aufgenommen worden, habe aber kein Bett erhalten. Auch einen Ort zum Verstauen ihrer Sachen habe man der Pensionistin nicht gezeigt. "Keiner hat sich um mich gekümmert", so der Vorwurf der 77-Jährigen. Die Lage habe sich auch um die Mittagszeit nicht verbessert.

Da hätten die anderen Patienten ihre Mahlzeiten bekommen, nur sie nicht. Auf die Frage, ob sie auch Essen bekommen könnte, habe sie erst keine Antwort erhalten. Dann sei ihr mitgeteilt worden, dass es noch länger dauern könnte. Für die ältere Dame war dies zu viel. Sie ging auf eigene Verantwortung nach Hause.

Klinik weist Vorwürfe zurück

Seitens der Landesklinik St. Veit wird die Lage anders dargestellt. Gegenüber der Tageszeitung sagte man, dass die Frau laut Aussagen der diensthabenden Pflegekräfte sehr wohl betreut worden wäre. Essen habe sie nicht bekommen, da sie für anstehende Untersuchungen nüchtern sein musste.

Nur die Überstellung habe nicht funktioniert, da die Seniorin darüber tatsächlich nicht informiert worden sei. Die Klinik bedauere, dass die Patientin ihren Aufenthalt so negativ wahrgenommen habe und suche nun das Gespräch mit der Frau.

red,24.09.2026, 12:16
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