Dublin zu 24 Jahren Gefängnis verurteilt worden." fetchpriority="high" /> Sean McGovern, ein hochrangiges Mitglied der berüchtigten Kinahan-Organisation, ist vom Sonderstrafgericht in Dublin zu 24 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Die nicht geschworene Sonderkammer aus drei Richtern sprach das Urteil am Montagmorgen aus.
McGovern hatte sich schuldig bekannt, die Aktivitäten einer kriminellen Organisation in zwei Fällen geleitet zu haben. Einer der Anklagepunkte bezieht sich auf seine Beteiligung an der Ermordung von Noel Kirwan zwischen Oktober und Dezember 2016. Ein weiterer Vorwurf betrifft die Überwachung des rivalisierenden Gang-Mitglieds James Gately in Vorbereitung auf eine schwere Straftat.
McGovern erhielt 14 Jahre Haft für seine Rolle beim Mord an Kirwan und weitere 10 Jahre für die geplante Tat gegen Gately. Die Strafen werden nacheinander verbüßt und berücksichtigen bereits seine in Dubai verbrachte Untersuchungshaft.
Das Gericht betonte, McGovern sei ein langjähriges und vertrauenswürdiges Mitglied der Kinahan-Gruppe, die laut US-Behörden zu den größten Verbrecherbanden der Welt zählt. Die Auseinandersetzungen zwischen der Kinahan- und der Hutch-Bande haben in Irland zahlreiche Opfer gefordert.
Die Richter beschrieben McGovern als einen „senior front line operative“ und Vertrauten der Führungsebene. Besonders beim Mord an Kirwan soll er eine bedeutende Rolle eingenommen und die Tat geplant und koordiniert haben. Kirwan war ins Visier geraten, weil er bei einer Beerdigung eines Hutch-Mitglieds fotografiert wurde.
Laut Detective Superintendent Dave Gallagher von der irischen Polizei zeigt das Urteil, dass niemand „unantastbar“ sei. Die Behörden würden weiterhin alles tun, um kriminelle Organisationen in Irland zu zerschlagen.