Bei Forstarbeiten im deutschen Landkreis Garmisch-Partenkirchen (Bayern) ist es am Freitagvormittag zu einem tödlichen Unfall gekommen. Wie die Bayerische Polizei am Mittwoch mitteilt, hielt sich ein Kind im Volksschulalter gemeinsam mit einem Erwachsenen in einem Waldstück im nördlichen Landkreis auf.
Das Kind wollte dort bei den Forstarbeiten zusehen beziehungsweise auf kindgerechte Weise mithelfen. Kurz nach 10 Uhr kam es zur Tragödie: Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wurde das Kind von einem gefällten Baum getroffen und schwer verletzt.
Sofort wurde ein Großeinsatz ausgelöst. Rettungsdienst, Notarzt, Feuerwehr, Wasserrettung und mehrere Polizeistreifen rückten zur Unfallstelle aus. Einsatzkräfte begannen mit der Reanimation des Kindes.
Unter laufenden Wiederbelebungsmaßnahmen wurde das schwer verletzte Kind – Geschlecht und Alter nennt die Polizei nicht, Medienberichten zufolge soll es sich jedoch um ein zehnjähriges Kind handeln – schließlich mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Dort kämpften Ärzte weiter um sein Leben. Doch jede Hilfe kam zu spät: Das Kind erlag kurz darauf seinen schweren Verletzungen.
Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen und versucht nun, den genauen Ablauf des Unglücks zu rekonstruieren. Die Staatsanwaltschaft München II ist ebenfalls eingeschaltet.