Ekel-Fund nach einer Kleiderbestellung! Für die Niederösterreicherin Nicole* (Name von der Redaktion geändert) wurde aus einem simplen Einkauf bei einem beliebten Online-Shop eine unangenehme Überraschung. Als die St. Pöltnerin ein bestelltes Kleid aus der Plastikverpackung zog, fiel plötzlich ein schwarzes Stück Stoff auf den Boden.
Beim genaueren Hinsehen überkam Nicole der Ekel: Es war offenbar eine bereits gebrauchte Unterhose. "Ich bin schockiert, wie so etwas Unhygienisches und Ekelhaftes passieren kann", erklärt Nicole im "Heute"-Talk. Die Niederösterreicherin ist fassungslos.
"Heute" fragte bei der Arbeiterkammer Niederösterreich nach, wie Konsumenten mit so einer Situation am besten umgehen sollen. Generell könne die AK nur schwer dagegen vorgehen, wie ein Pressesprecher erklärt.
"Die Problematik bei Bestellungen im chinesischen Onlinehandel ist vielfältig. Darunter fallen: Giftstoffe in Kleidung, die Arbeitsbedingungen bei den Versandhändlern und vieles mehr", erklärt er.
Selbstverständlich könne sich die Betroffene an den AK-Konsumentenschutz wenden, die Möglichkeiten bei asiatischen Händlern sind jedoch Möglichkeiten stark limitiert.
Nicole erklärte, dass sie unterdessen gleich die ganze Bestellung an den Händler zurückgehen lasse. Trotz der bisher guten Erfahrungen werde sie dort künftig nicht mehr bestellen. Für sie sei der Schreck einfach zu groß gewesen.