Nächster schrecklicher Vorfall in Linz. Nur Stunden nachdem ein Mann mit einer Axt in der Linzer Innenstadt für ein Großaufgebot der Einsatzkräfte gesorgt hatte, trug sich in der Landeshauptstadt ein weiterer aufsehenerregender Einsatz zu.
Wie die "Krone" am Donnerstagmorgen berichtet, war dieses Mal ein amtsbekannter 27-Jähriger der Auslöser. Gegen 22 Uhr soll der Mann seinen Suizid in einem Bach angekündigt haben. Im Zuge des darauffolgenden Polizeieinsatzes wurde der Mann von der Polizei wegen Gefahr im Verzug im Arrestwagen zum Neuromed Campus des Kepler Universitätsklinikums gebracht.
Dort wurde der Tobende aber nicht aufgenommen, berichtet die "Krone".
Suizidgedanken? Hol dir Hilfe, es gibt sie
In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen - außer, Suizide oder Suizidversuche erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit. Wenn du unter Selbstmord-Gedanken, oder Depressionen leidest, dann kontaktiere die Telefonseelsorge unter der Nummer 142, täglich 0-24 Uhr.
TelefonSeelsorge – Notruf 142
Kriseninterventionszentrum: 01/4069595
Wenige Stunden später wurde die Polizei erneut alarmiert – dieses Mal zur Wohnung des Mannes. Wie die "Krone" unter Berufung auf die Polizei berichtet, befanden sich in den Räumlichkeiten auch die Freundin des Mannes sowie eine dritte Person.
Im Zuge eines "Tumults" soll der Mann mit einer Schere und einer Spritze bewaffnet auf die anwesenden Polizisten losgegangen sein. Diese töteten den Mann.
Die Beamten rechtfertigen ihr Verhalten mit Notwehr. Das Innenministerium wird den Einsatz überprüfen, dann ist gegebenenfalls die Staatsanwaltschaft am Zug.