Wirbel um das Bundesliga-Duell zwischen dem WAC und Sturm Graz! Die Kärntner wollten ihr Heimspiel am Sonntag, dem 1. November, auf den Abend verschieben. Doch obwohl Bundesliga und TV-Partner Sky bereits zugestimmt hatten, scheiterte der Antrag. Weil Gegner Sturm Graz ablehnte.
Der Hintergrund: Die Partie der elften Bundesliga-Runde ist ausgerechnet zu Allerheiligen um 14.30 Uhr angesetzt. Zu dieser Zeit finden traditionell die Gräbersegnungen auf den Friedhöfen statt. Für viele Fans im Lavanttal bedeutet das eine Entscheidung zwischen dem Friedhofsbesuch und dem Stadion.
Der WAC reagierte deshalb auf Beschwerden der Fans und wandte sich mit einem Antrag an die Bundesliga. Der Klub wollte den Anpfiff auf 19 Uhr verschieben. Sowohl die Liga als auch Rechteinhaber Sky gaben dafür grünes Licht.
Doch Sturm Graz spielte nicht mit. "Auf Grund der ausbleibenden Zustimmung des Gastklubs, dem SK Sturm Graz, konnte das Ansuchen allerdings nicht genehmigt werden", teilten die Wolfsberger in einer öffentlichen Stellungnahme mit.
Warum die Grazer einer Verlegung nicht zustimmten, geht aus der Aussendung nicht hervor. Der WAC sieht sich jedenfalls zu einer Klarstellung veranlasst, nachdem den Verein in den vergangenen Wochen zahlreiche Nachrichten wegen des Spieltermins erreicht hatten.
Damit bleibt alles beim Alten: Am Sonntag um 14.30 Uhr empfängt der Tabellenletzte WAC den viertplatzierten SK Sturm in der Lavanttal-Arena. Für die Kärntner kommt der Terminwirbel in einer ohnehin schwierigen Phase. Zuletzt schied der Klub nach einer 0:1-Niederlage gegen Hertha Wels auch noch aus dem ÖFB-Cup aus. Allerdings ist auch Sturm Graz am Donnerstagabend bei Austria Lustenau aus dem ÖFB-Cup geflogen – 2:3.